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Industrie 4.0: Bosch fordert Standards

Laut Firmenchef Dr. Denner sind branchenübergreifende Kooperationen nötig.
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Redaktion (allg.)

Ein wesentlicher Treiber vernetzter Lösungen im Internet der Dinge seien Kooperationen von Unternehmen, auch aus unterschiedlichen Branchen. Das sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH mit Sitz in Gerlingen-Schillerhöhe bei Stuttgart, auf der internationalen Konferenz "Bosch ConnectedWorld 2015". Im Rahmen der jährlichen Zukunftskonferenz zum Internet der Dinge tauschen sich am 17. und 18. Februar 2015 in Berlin etwa 800 internationale Experten über Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle aus.

Datenschutz und Investitionen

„Um im Internet der Dinge zu bestehen, muss die deutsche Industrie neue, innovative Geschäftsmodelle schaffen“, so Denner. Helfen könne hier die stärkere Kooperation klassischer Industrieunternehmen mit Internet-Start-ups. Für deren Erfolg seien jedoch gesicherte Investitionen in Europa nötig. Einen wesentlichen Nachteil für europäische Unternehmen sieht Denner darüber hinaus in der starken Fragmentierung des europäischen Marktes durch unterschiedliche Regeln für Daten- und Verbraucherschutz.

Wissens-Cluster für Industrie 4.0

Gemeinsame Projekte und sogenannte Ecosysteme müssten laut Denner außerdem auf einheitlichen Standards und offenen Plattformen basieren. Nur dann könnten interoperationale Lösungen Kunden und Verbrauchern den größten Nutzen bringen. „Wir müssen beispielsweise für Industrie 4.0 breite Cluster bilden, um Kompetenzen, Wissen und Ressourcen zusammenzubringen“, betonte der Bosch-Chef in Berlin.

(akw)
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