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Industrial Internet of Things: Nokia stellt „Future X for Industries“ vor

Neue Netzarchitektur soll branchenübergreifend das Wirtschaftswachstum steigern.
Die „Future X for Industries“-Technologie von den Nokia Bell Labs soll einen Rahmen für Industrie 4.0-Anwendungen liefern. (Foto: Chombosan/ Fotolia)
Die „Future X for Industries“-Technologie von den Nokia Bell Labs soll einen Rahmen für Industrie 4.0-Anwendungen liefern. (Foto: Chombosan/ Fotolia)
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Melanie Endres

Am 8. November präsentierte Nokia die von seinen Bell Labs entwickelte „Future X for Industries“-Strategie. Die Netzarchitektur soll laut Angaben von Nokia eine erhebliche Produktivitätssteigerung in zahlreichen Industriesektoren ermöglichen, auch in traditionellen und kapitalintensiven Branchen.

Dynamische Anpassung

Laut Nokia tragen Industrie 4.0-Anwendungen zum Wirtschaftswachstum bei. Um diese aber reibungslos anwenden zu können, so der Ansatz des Telekommunikationsanbieters, müssen Unternehmen alle Systeme miteinander verbinden, damit Daten erhoben werden und Analysen erfolgen können. Dazu müssen sich die Netze an die variierenden Datenmengen und die Vielfalt von Schnittstellen, wie Sensoren, Maschinen oder Plattformen, dynamisch anpassen. Außerdem müsse, der Forschungseinrichtung zufolge, die Sicherheit verbessert werden. Laut Nokia bietet die Future X for Industries-Strategie einen Rahmen für diese offenen, vernetzten Systeme in unterschiedlichen Sektoren.

Unterschiedliche Technologieinstanzen

In der Future X for Industries sollen verschiedene Schichten der Instanzen der industriellen Vernetzung erfüllt sein. Die Business-Application-Schicht umfasse spezifische industrielle Segmente, wie eine vorausschauende Instandhaltung oder Anlagenoptimierung. Die Digital-Value-Platforms-Schicht kümmere sich um die industrielle Automatisierung. Die Multi-Cloud-Schicht liefere die Rechenleistung, egal wann oder wo sie benötigt werde. Und die High-Performance-Networking-Schicht sichere die kabelgebundene und kabellose Konnektivität – sodass alles flexibel verbunden werden könne. Das „Defense-in-Depth“-Cybersicherheitskonzept koppele dann alle Schichten miteinander und solle, so Nokia, die Daten schützen.

Die „digitale Chance“

Dem Technologieunternehmen zufolge werden digitale Transformationen durch beispielsweise das industrielle Internet der Dinge (IIoT) oder Ende-zu-Ende-5G-fähige Netze immer weiter beschleunigt. Laut Mitteilung können aber viele, vor allem traditionelle und kapitalintensive Branchen bisher nicht von der „digitalen Chance“ profitieren. Durch Future X sollen nun auch solche Unternehmen von der Industriellen Revolution 4.0 Nutzen haben: „Ab jetzt ist es für Unternehmen in der digitalen und der traditionellen Wirtschaft gleichermaßen möglich, ihre digitale Transformation zu beschleunigen und hohe Produktivitätszuwächse zu erzielen“, so Marcus Weldon, Präsident von Nokia Bell Labs.

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