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Image: Logistik sichtbar machen

Mainblick und Eology stellen den „Sichtbarkeitsreport Logistik 2019“ auf dem Deutschen Logistik-Kongress 2019 in Berlin vor.

Die Internetseiten von Logistikern sind häufig nicht sichtbar, dafür haben Mainblick und Eology den „Sichtbarkeitsreport Logistik 2019“ angefertigt. (Bild: Mainblick)
Die Internetseiten von Logistikern sind häufig nicht sichtbar, dafür haben Mainblick und Eology den „Sichtbarkeitsreport Logistik 2019“ angefertigt. (Bild: Mainblick)
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Melanie Endres

Die Internetseiten von Logistikdienstleistern sollen als digitales Schaufenster ins Unternehmen fungieren und Kunden sowie Bewerber informieren. Damit das gelingt, müsse die Seite auch bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden werden, so Mainblick und Eology im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Logistik-Kongress 2019 in Berlin. Die beiden Unternehmen haben in dem „Sichtbarkeitsreport Logistik 2019“ die Auffindbarkeit der Onlineangebote von Logistikern untersucht.

„Die schlechte Nachricht zuerst: Bei den allermeisten Unternehmen gibt es deutlich Luft nach oben, was deren Auffindbarkeit im Netz angeht“, fasst Tino Mickstein, Leiter Strategieentwicklung bei Mainblick, die Ergebnisse zusammen.

100 Logistik-Websites im Test

Gemeinsam mit Eology hat Mainblick im September die Internetseiten der „Top 100 der Logistik“ untersucht und mithilfe einer speziellen Software ausgewertet. Als Methode zur Website-Analyse wurde der „SISTRIX“ Sichtbarkeitsindex gewählt. Dabei handele es sich um eine Kennzahl, die wöchentlich erfasst werde und die Sichtbarkeit von Websites in den unbezahlten Suchergebnissen von Google bewertet.

250.000 Keywords

Für die Bewertung selbst werden 250.000 Keywords sowie kombinierte Suchbegriffe abgefragt. Jede Suche erfasst den Experten zufolge die jeweils ersten 100 Treffer auf Google. Im Anschluss daran wird der Sichtbarkeitsindex errechnet, indem sowohl die Position innerhalb des Rankings als auch die Häufigkeit des Suchbegriffs gewichtet werden.

„Bei unserer Erhebung geht es um in der Szene anerkannte Kennzahlen, die den Onlineexperten wichtige Anhaltspunkte zur Verbesserung der Website-Performance liefern“, erläutert SEO-Experte Sebastian Fuchs von Eology die Vorgehensweise.

Mehr Social Media

Die ausgewerteten Daten zeigen, dass vor allem große Unternehmen und Konzerne einen höheren Sichtbarkeitsindex aufweisen. So kommt laut Sichtbarkeitsreport die Deutsche Bahn AG mit ihrer Onlinepräsenz auf einen Wert von knapp neun Punkten. Im Vergleich zum Rest der Logistik ist das eine hohe Punktzahl, denn über 75 Prozent der analysierten Websites erreichen nicht einmal 0,1 Punkte. Um die Logistikbranche sichtbarer und attraktiver zu machen, sei es wichtig, dass Unternehmen nicht nur über analoge Medien kommunizieren. Moderne Kommunikationsmittel nutzen und bereits vorhandene Wege erweitern sind nur zwei Tipps, die die Experten geben. Die Inhalte müssten strikt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet werden.

„Logistiker müssen das Potenzial sozialer Medien für mehr Sichtbarkeit im Netz erkennen. Dafür müssen klare Ziele formuliert, authentischer und relevanter Content produziert sowie sinnvolle Kennzahlen definiert und überwacht werden“, erklärt Mickstein.

Stärkt das Image

Dann lasse sich neben der Sichtbarkeit von Logistikdienstleistern bei ihren Zielgruppen auch das Image und die Bekanntheit eines Unternehmens weiter stärken. Um die Veränderungen zum Vorjahr auszuweisen, soll der „Sichtbarkeitsreport Logistik“ künftig jährlich zum Deutschen Logistik-Kongress erscheinen.

„Wir möchten Unternehmen den Status quo und Verbesserungspotenziale aufzeigen“, so Mickstein.

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