Image der Logistik: Neue Pläne für die Helden der Logistik

Wirtschaftsmacher stellen Maßnahmen 2020 im Themenkreis Image der Logistik vor.

Die Mitglieder des Themenkreises Image der Logistik, zu denen auch der HUSS-VERLAG zählt, in dem LOGISTIK HEUTE erscheint, diskutierten unter anderem über die Imagekampagne Logistikhelden. (Foto: Simon Hegele)
Die Mitglieder des Themenkreises Image der Logistik, zu denen auch der HUSS-VERLAG zählt, in dem LOGISTIK HEUTE erscheint, diskutierten unter anderem über die Imagekampagne Logistikhelden. (Foto: Simon Hegele)
Sandra Lehmann

Die Wirtschaftsmacher haben im Rahmen des Themenkreises Image der Logistik der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL), der Mitte November bei Simon Hegele in Raunheim bei Frankfurt stattfand, ihre Maßnahmen für das Jahr 2019 bilanziert und einen Ausblick auf die Vorhaben für das kommende Jahr gegeben.

158 Millionen Menschen erreicht

Laut der Initiative konnten bislang rund 103 Mitmacher für die Kampagne „Logistikhelden“ gewonnen und rund 55.000 Besucher auf die dazugehörige Landingpage im Internet gelockt werden. Darüber hinaus hat die Initiative nach eigenen Angaben 8,7 Millionen Menschen durch die Bewerbung der Kampagne auf sogenannten Traffic Towern erreicht und eine Pressereichweite von 158 Millionen Menschen generiert. Im Rahmen von Fotoshootings porträtierten die Wirtschaftsmacher eigenen Aussagen zufolge 14 Logistikhelden, die über den gesamten Wirtschaftszweig hinweg gecastet worden waren. Darüber hinaus wären 25 individuelle Porträts von Logistikhelden der Mitmacher-Unternehmen geshootet worden.

Wie die Initiative im Rahmen des Themenkreises mitteilte, sind für 2020 weitere Marketingmaßnahmen für die Kampagne geplant. So erläuterte Clemens Meiß, geschäftsführender Gesellschafter der Markenagentur Get the Point, in Raunheim, dass die Kampagne im einem eigens dafür gestalteten mobilen Modul auf eine etwa viermonatige Reise durch Deutschland geschickt werden soll. Geplant sei der Umbau mehrerer Wechselbrücken zu einem Ausstellungsstand, der ausgestattet mit Multimedia-Instrumenten die Reichweite und Öffentlichkeit der Kampagne erhöhen soll. Darüber hinaus, so Meiß, soll auch die Webpräsenz der Wirtschaftsmacher ausgebaut und um weitere Features ergänzt werden. Unter anderem soll es zukünftig einen „Logistikhelden des Monats“ geben, über den auf der Seite abgestimmt werden kann. Darüber hinaus möchte die Initiative Instrumente schaffen, über die sich Interessierte online Informationen zu Jobs in der Logistik einholen oder ihre Eignung für verschiedene Berufe im Wirtschaftszweig testen können.

Mitmacher einbinden

Ebenfalls geplant ist Meiß zufolge eine größere Einbindung der Mitmacher in die Kampagne. Über ein gestaffeltes Preismodell soll es unter anderem möglich sein, unterschiedliche Marketingmaßnahmen der Wirtschaftsmacher für das eigene Unternehmen zu nutzen, Zugriff auf das mobile Modul zu erhalten oder Mitarbeiter als Logistikhelden fotografieren zu lassen. Darüber hinaus fasst die Initiative Maßnahmen ins Auge, die den Austausch zwischen den einzelnen Mitmachern verbessern sollen, etwa ein Netzwerktreffen einmal im Jahr.

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