Image der Logistik: „Logistik ist da, wo ich bin“

Die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ hat Bilanz gezogen zur Videoaktion rund um den „Tag der Logistik“.

Ausschnitt der Video-Wall mit Beiträgen zum „Tag der Logistik“. (Foto: Die Wirtschaftsmacher)
Ausschnitt der Video-Wall mit Beiträgen zum „Tag der Logistik“. (Foto: Die Wirtschaftsmacher)
Matthias Pieringer

Die Wertschätzung und Sichtbarkeit der Logistik in der breiten Öffentlichkeit zu verbessern – das hat sich die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ zum Ziel gesetzt, die seit Juni 2019 mit rund 100 Mitmachern zahlreiche Marketing-Aktionen und Kampagnen durchgeführt hat. Die aktuelle Kampagne trägt den Titel „Logistik ist da, wo ich bin“ und stellt unter anderem die Versorgungsfunktion der Logistik in den Mittelpunkt, wie die Initiative am 20. April mitteilte.

Vielfalt der Themen

Anfang 2021 hatten die Initiatoren die Mitglieder der Wirtschaftsmacher zur Produktion kurzer Videos aufgerufen, die rund um den „Tag der Logistik“ (15. April 2021) über die Kanäle der Initiative verbreitet werden sollten. Fast 50 Clips wurden von 36 Unternehmen beigesteuert. „Wir sind begeistert von der Vielfalt der Themen und der Überzeugungskraft und Begeisterung, die unsere Logistikerinnen und Logistiker in den Videos ausstrahlen“, sagte Wirtschaftsmacher-Sprecherin Frauke Heistermann.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Authentizität im Vordergrund

Alle Videos zeigen laut den Wirtschaftsmachern junge Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Logistik, die sich selbst und ihren Job in Deutschlands drittgrößtem Wirtschaftsbereich vorstellen. „Die meisten Clips wurden mit dem Smartphone aufgenommen“, so Frauke Heistermann. „Wir wollen bewusst keine professionell produzierten Imageclips verbreiten, sondern authentische Menschen mit ihren persönlichen Leistungen in ihrem Arbeitsumfeld zeigen.“

Unter www.die-wirtschaftsmacher.de/videos wurde eine separate Landingpage eingerichtet. Gut 3.000 Besucher haben die Initiatoren seit der Freischaltung Anfang April gezählt. 

Einblicke in den Arbeitsalltag

Die Videos gestatten den Wirtschaftsmachern zufolge Einblicke in den Arbeitsalltag der 50 Protagonisten. Einige Beispiele: Bastian Schmechel, Leiter des zentralen Ersatzteillagers des Intralogistikunternehmens Still, erklärt in aller Kürze, wie die Versorgung der Kunden in über 80 Ländern mit Ersatzteilen funktioniert. Sophia Schwarz von der Stückgutkooperation VTL berichtet über ihre Aufgaben als Prozessmanagerin, Carina Culotta vom Fraunhofer IML gibt Einblicke in die Forschungsarbeit zu Themen wie „Internet of Things“ und „Blockchain“, und Projektleiterin Fabienne Bauhaus vom Logistikdienstleister Group 7 spricht über die Inventur per Drohne, die dann auch tatsächlich durchs Bild fliegt. Frauke Heistermann: „Die Videos zeigen, wie anspruchsvoll und vielseitig Logistik ist. Darüber müssen wir alle immer wieder in der Öffentlichkeit sprechen.“

Aktion läuft weiter

Aufgrund der vielen Videos haben die Initiatoren eigenen Angaben zufolge beschlossen, die Aktion bis in den Herbst hinein fortzusetzen. Auch nach dem Tag der Logistik werde jede Woche ein Video über die Social-Media-Kanäle der Wirtschaftsmacher verbreitet. 

Die Wirtschaftsmacher im Überblick

Die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Image der Logistik in der Gesellschaft zu verbessern. An der Initiative beteiligen sich rund 100 Unternehmen, logistiknahe Verbände, Hochschulen, Vereine und Medien. Dazu gehören Konzerne wie BMW, VW, Handelsunternehmen wie Edeka, Amazon Deutschland Services GmbH und Tchibo, Logistikdienstleister wie BLG, ITG, Kühne + Nagel, LGI, Loxxess, Meyer Logistik, Seifert Logistics oder Zufall, Softwareunternehmen wie AEB, und PSI, aber auch Verbände und Netzwerke wie die Air Cargo Community Frankfurt, die Bundesvereinigung Logistik (BVL), der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV), das Deutsche Verkehrsforum, die Initiative Logistikimmobilien (Logix), das Stückgutnetzwerk System Alliance, der Verband der Automobilindustrie (VDA), das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie weitere Unternehmen und ideelle Träger aus unterschiedlichen Bereichen. 

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