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Identifikation: Schneller und empfindlicher

Jährlicher RFID-Test des European EPC Competence Center erschienen.
Chips der neuesten Generation ermöglichen laut der Benchmark-Studie des EECC kleinere Transponderbauarten und mehr Anwenungsmöglichkeiten. (Foto: Metro Group)
Chips der neuesten Generation ermöglichen laut der Benchmark-Studie des EECC kleinere Transponderbauarten und mehr Anwenungsmöglichkeiten. (Foto: Metro Group)
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Sandra Lehmann

Das European EPC Competence Center, Köln, ein gemeinsam von GS1Germany, DHL und der Metro Group gegründetes Beratungsunternehmen für Lösungen im Bereich Electronic Product Code (EPC), hat sein seit 2006 jährlich erscheinendes Test-Ranking für UHF-Transponder veröffentlicht.

Schnelles und sicheres Beschreiben im Fokus

Darin wurden 2015 288 verschiedene Tags hinsichtlich ihrer Performance in unterschiedlichen Anwendungsgebieten untersucht und miteinander verglichen. Erstmals untersucht wurden dabei die Prozesse, die für das schnelle und sichere Beschreiben von Tags sowie Abläufe mit mehreren Lesestationen verantwortlich sind. Die übrigen Tests wurden fortgeführt.

Unterschiede sichtbar

Demnach könne sich die Performance von RFID-Tags um das 2,5-fache unterscheiden. Ursache dafür ist laut Studie die Auswahl des verwendeten Chips, der die Schreibgeschwindigkeit beeinflusse. Die dafür benötigte Energie hingegen sei stark vom genutzten Antennendesign abhängig.

Fehlertoleranz unterschiedlich hoch

Qualitätsunterschiede zeigen sich laut Ranking auch bei Systemen, in denen unterschiedliche Transponder und viele Lesestationen eingebunden sind. Hier versuchte die Studie zu ermitteln, wie fehlerfrei die unterschiedlichen Transponder arbeiten, wenn sich mehrere Reader im Lesefeld befinden. Demnach seien manche Tags um das zehnfache fehlertoleranter als andere. „Das ist ein klarer Vorteil, wenn zum Beispiel viele Warensicherungsportale nebeneinander stehen müssen“, erklärt Thomas Holtstiege, leitender Messingenieur beim EECC.

Neue Chipgeneration

Darüber hinaus beschäftigte sich die Benchmark-Studie nach Angaben der Autoren auch mit Neuheiten aus dem Bereich RFID. Hier habe sich die Technologie auch 2015 weiterentwickelt. Dies sei insbesondere bei Tags spürbar, die den „Monza R6“- Chips tragen. Laut Testergebnis seien diese bis zu 30 Prozent empfindlicher als bisherige Chip-Generationen, was einen positiven Effekt auf die RFID-Installationen der Zukunft haben könnte. So ermögliche der geringere Leistungsbedarf des Chips kleinere Transponderbauarten und damit den Einsatz in neuen Anwendungsfeldern.

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