Ident: Kennzeichnungssysteme für die Intralogistik

Bluhm stellt Kennzeichnungstechnik für Rohstoffe, Produkte und Verpackungen vor.

Der Roboter kann Etiketten mit unterschiedlichen Formaten und Klebeieigenschaften auf verschiedene Oberflächen applizieren. (Foto: Bluhm Systeme)
Der Roboter kann Etiketten mit unterschiedlichen Formaten und Klebeieigenschaften auf verschiedene Oberflächen applizieren. (Foto: Bluhm Systeme)
Melanie Endres

Auf der Logimat 2020, die vom 10. bis 12. März in Stuttgart stattfindet, zeigt der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme wie die Kennzeichnungstechnik Rohstoffe, Produkte und Verpackungen in die Lage versetzt, ihre eigenen intralogistischen Wege von der Herstellung bis zur Versandvorbereitung zu steuern. Das gab der Anbieter im Vorfeld der Leistungsschau bekannt.

Zum Etikettieren von Paletten

Der neuen Palettenetikettierer „AP182“ bringt Etiketten im A5-Format automatische an einer, zwei oder drei vertikalen Seiten von palettierten Produkten oder Großpackungen an. Da der AP182 aufgrund seiner eigensicheren Bauart weder Schutzzaun noch Schutzabschrankung benötigt, reduziert die Anlage nicht nur Kosten, sondern auch Kundenaufwand, so die Herstellerangaben.

Etikettendruck in zwei Farben

Der Inkjet-Drucker „Integra PP 108“ ist ein Direktdrucker mit „SEIKO“-Druckkopf und ermöglicht zweifarbigen Druck bei einer Auflösung von 360 dpi. Die Zahl 108 steht laut Bluhm für seine einzigartige Fähigkeit bis zu 108 Millimeter hoch zu kennzeichnen. Und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Meter pro Minute. Bluhm zufolge stellen Höhenunterschiede zwischen Druckkopf und Tintentank für den „niveauunabhängigen, kompakten und leicht integrierbaren Tintenstrahldrucker mit Piezo-Inkjet-Technologie“ kein Problem dar. Durch das zirkulierende Tintensystem, welches Lufteinschlüsse in den Düsenreihen automatisch vorbeugt, wird ein dauerhaftes, sauberes Druckbild sichergestellt, so der Anbieter.

Roboter assistieren beim Kennzeichnen

Mit im Messegepäck hat Bluhm zudem einen Roboter, der auch bei der Produktkennzeichnung immer öfter zum Einsatz kommt. Am Bluhm Stand sehen die Besucher einen modernen Roboter, der sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe flexibel arbeiten und an jeder gewünschten Stelle des Paketes die Etiketten anbringen kann, kündigt Bluhm an. Auch Umreifungsbänder bilden für den Roboter kein Hindernis. Durch die SAP-Anbindung weiß der Roboter genau welches Paket, mit welchem Etikett als nächstes gekennzeichnet wird. So können den Angaben zufolge in einem Etikettierdurchgang mehrere unterschiedliche Produkte gekennzeichnet werden.

Alles im Blick

Mit der Software „Bluhmware“ soll die Kennzeichnung, Verpackung, Etikettierung und Palettierung von unterschiedlichen Artikeln in unterschiedlichen Umverpackungsvarianten geregelt werden. Mit einem Klick hat man dem Hersteller zufolge Produktivität, Service-Status, Live-Webcam, und Fehlerüberwachung linienübergreifend im Blick und kann im Bedarfsfall sofort reagieren. Die Software könne auf verschiedenen Funktionsebenen wie Instandhaltung, Betriebsleitung oder Produktionsleitung genutzt werden.

Halle 4, Stand F21

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