Hypermotion 2020: 3D-Druck und Stadtlogistik

Was sind die technologischen Chancen und Vorteile der neuen Technologie?

3D-Druck bietet ganz neue Möglichkeiten – aber kann die Technologie auch die Stadtlogistik entlasten? (Bild: Fotolia/belekin)
3D-Druck bietet ganz neue Möglichkeiten – aber kann die Technologie auch die Stadtlogistik entlasten? (Bild: Fotolia/belekin)
Melanie Endres

„Traut euch“ – so der Tenor der Diskussionsrunde „Inwieweit revolutioniert 3D Druck die Stadtlogistik?“ die am 11. November im Rahmen der Hypermotion stattgefunden hat. Neben Moderator Martin Johann Fröhlich, Abteilungsleiter bei der Deutschen Bahn, haben Erik Wirsing, Vice President von Global Innovation, Gerd Funk, Geschäftsführer von Print2Taste GmbH, Larissa Zeichhardt, Geschäftsführerin der LAT Gruppe, Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin von Mobility goes Additive e.V. und Prof. Dr. Ingomar Kelbassa, Geschäftsführer der Siemens-Tochter Weiss Spindeltechnologie GmbH an dem Panel teilgenommen.

Was macht Sinn?

Die Diskussionsteilnehmer stammten aus den unterschiedlichsten Branchen und nutzen den 3D-Druck alle auf eine andere Weise. Einig waren sie sich aber bei der Tatsache, dass die neue Technologie auch Sinn machen muss:

„Die Kunden sollen einen Mehrwert durch den 3D-Druck erfahren. Nur so kann es auch gelingen, Innenstädte zu entlasten“, erklärte Wirsing, Vice President bei Global Innovation.

Vernetzung ist das A und O

Damit sich nicht jedes Unternehmen alles Wissen neu aneignen muss ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der 3D-Druck-Technologie die Vernetzung. Denn jeder habe die gleichen Probleme. Bei Fragen rund um Materialien und Hardware soll beispielsweise das Netzwerk Mobility goes Additive e.V. helfen.

Einfach anfangen

Um die Technologie sinnvoll zu nutzen sei es aber wichtig einfach anzufangen: „Wer nicht anfängt wird nicht fertig“, so das Schlusswort von Kelbassa.

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