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Hinterlandverkehr: Hamburg und Bayern wollen Schiene stärken

Abschlussbericht zu Projekt „Hafen Hamburg 62+“ vorgelegt.
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Matthias Pieringer

Die Partner des Kooperationsprojektes „Hafen Hamburg 62+“ haben vor Kurzem in München Lösungsansätze vorgestellt, wie weitere Gütertransporte zwischen dem Hamburger Hafen und Bayern von der Straße auf die Eisenbahn verlagert werden könnten.

Zu den auf der Abschlussveranstaltung des Projektes vorgestellten Maßnahmen zählen mehr Informationsangebote zum Kombinierten Verkehr (KV), eine stärkere bundesländerübergreifende Vernetzung von Transportunternehmen, Ausbau- und Ertüchtigungsmaßnahmen für die Schieneninfrastruktur, zusätzliche Container-Depots und ausgeweitete Öffnungszeiten an den KV-Terminals. Der Freistaat Bayern und der Hamburger Hafen wollen so den Anforderungen der verladenden und transportierenden Wirtschaft nach mehr Transparenz, Flexibilität und einer besseren Vernetzung im Schienentransport nachkommen.

Bayern ist den Angaben zufolge mit einem jährlichen Aufkommen von rund 690.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) der wichtigste Partner im Container-Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens. Zwischen 62 und 65 Prozent der zwischen dem Hamburger Hafen und Bayern transportierten Standardcontainer würden derzeit per Eisenbahn abgewickelt, der Rest entfalle auf den Lkw, hieß es.

Das Kooperationsprojekt „Hafen Hamburg 62+“, an dem sich 16 Projektpartner aus den Bereichen Behörden, Verbände und Unternehmen beteiligten, lief von Januar bis Juni 2012. Die Leitung hatten das Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien, Hafen Hamburg Marketing und die Bayernhafen-Gruppe inne. Finanzielle Unterstützung leisteten die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

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