Herma: Trägerloses Etikettiersystem für Versandetiketten

Auf der LogiMAT 2020 adressiert der Anbieter vor allem das steigende Paketaufkommen.

Ein Etikettierer ohne die zweite Rolle, die sonst das nicht mehr benötigte und somit zu entsorgende Trägermaterial aufwickelt. - Das Herma InNo-Liner System schafft nach Fimenangaben trägerlose Versandetiketten. (Bild: Herma)
Ein Etikettierer ohne die zweite Rolle, die sonst das nicht mehr benötigte und somit zu entsorgende Trägermaterial aufwickelt. - Das Herma InNo-Liner System schafft nach Fimenangaben trägerlose Versandetiketten. (Bild: Herma)
Therese Meitinger

Innerhalb der kommenden sechs Jahre soll sich laut des Parcel Shipping Index 2019 das globale Paketaufkommen verdoppeln. Wie sich dieses Wachstum zumindest im Hinblick auf die benötigten Versandetiketten umweltverträglicher gestalten lässt, will der Filderstädter Selbstklebespezialist Herma auf der Logimat 2020 (10. bis 12. März in Stuttgart) zeigen: mit einem Etikettiersystem, das nach Firmenangaben völlig ohne Trägermaterial auskommt, jedoch prozesssicher in der hohen Taktzahl arbeitet, die in modernen Logistikzentren gefordert ist.

Das Herma „InNo-Liner System“, das speziell für Versandetiketten entwickelt worden sei, könne dazu beitragen, silikonisiertes Unterlagenmaterial aus Papier und dessen Entsorgung einzusparen, so das Unternehmen.

„Versandetiketten sind üblicherweise eher großformatig, deshalb kann man bei dieser Anwendung auf einen Schlag riesige Materialmengen einsparen“, erläutert Herma-Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Bereich Haftmaterial leitet.

„Nicht zu vergessen: Die entsprechenden Etikettenrollen werden ohne Unterlagenmaterial viel leichter und kleiner. Das spart zum Beispiel beim Transport zusätzlich unzählige Tonnen des klimarelevanten Gases CO2.“

Auch vor diesem Hintergrund wurde das Herma InNo-Liner System im Herbst mit dem Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Halle 4, Stand C80

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