Healthcare: Leiden in der Lieferkette

Pharmafirmen zwischen Wettbewerbsdruck und Gesundheitsreformen.
Redaktion (allg.)

SCM-Manager von Pharma- und Biotech-Unternehmen sowie Medizinprodukteherstellern in den USA, Europa und Asien sorgen sich um ihre Lieferketten. Das geht aus der Umfrage „Pain in the (Supply) Chain“-Umfrage (dt.: „Leiden in der Lieferkette“) des US-amerikanischen KEP-Dienstleisters United Parcel Service of America Inc. (UPS), Atlanta, hervor. In ihrem vierten Jahr wurde die Umfrage von dem britischen Marktforschungsunternehmen TNS UK Ltd., London, durchgeführt und erstreckte sich 2011 erstmals über die USA hinaus.

Die größten Bauchschmerzen bereitet den Befragten demnach die Einhaltung gesetzlicher Auflagen (73 Prozent). Das Kostenmanagement der Lieferketten steht mit 64 Prozent an zweiter Stelle. Rund 61 Prozent zerbrechen sich den Kopf in puncto Produktsicherheit. Und für 56 Prozent der Befragten ist die Beschädigung und der Verderb von Produkten besorgniserregend. Ein weiteres Studienergebnis: Infolge eines zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks sowie angesichts bevorstehender Gesundheitsreformen wollen 86 Prozent der Führungskräfte in den kommenden drei bis fünf Jahren in neue Technologien investieren. 81 Prozent beabsichtigen zudem, mittelfristig in neue Gebiete zu expandieren. Als wichtigste Wachstumsmärkte der Gesundheitsbranche nannten die SCM-Manager die USA, China, Indien, Japan und Brasilien.

(akw)
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