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Handelslogistik: Jeder dritte Käufer steht häufig vor Regallücke

Großteil der Kundschaft hält Probleme für hausgemacht.
Quelle: GT Nexus und YouGov Deutschland AG
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Matthias Pieringer

86 Prozent der Deutschen haben in den letzten zwölf Monaten die Erfahrung gemacht, dass ein Produkt, das sie im Laden kaufen wollten, nicht verfügbar war. Jeder dritte Käufer machte diese Erfahrung sogar häufig oder sehr häufig.

Diese Erkenntnisse gehen aus einer Umfrage der Lieferkettenplattform GT Nexus in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hervor. Für die Umfrage hatte die YouGov Deutschland AG im Juli 2015 1.008 Personen online befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind den Angaben zufolge repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

In der Zielgruppe der 25- bis 44-Jährigen war der Anteil derjenigen, die im Geschäft häufig oder sehr häufig vor leeren Regalen stehen mit 45 Prozent am höchsten. Den Unternehmen geht durch Regallücken viel Geld verloren: 63 Prozent aller Befragten gaben an, die nicht verfügbaren Produkte letztlich entweder gar nicht oder bei der Konkurrenz gekauft zu haben.

Probleme fallen auf Handel zurück

Die Käufer glauben, wie die Umfrage zeigt, die Verantwortlichen für die Warenengpässe im stationären Handel bereits erkannt zu haben: Mehr als jeder Zweite hält die Probleme des Handels für hausgemacht und führt die leeren Regale beispielsweise auf Planungsfehler der Händler zurück. Dagegen glauben lediglich elf Prozent, dass externe Ereignisse wie etwa Streiks, schlechte Ernten oder Naturereignisse die Ursache dafür seien, wenn Produkte nicht vorrätig sind.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Während jeder dritte Kunde des stationären Handels häufig oder gar sehr häufig erlebt, dass ein Produkt im Laden nicht vorrätig ist, ist dieselbe Situation knapp 80 Prozent der Befragten beim Onlineshoppen in den letzten zwölf Monaten überhaupt nicht oder nur selten passiert.

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