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Handelslogistik: „Effektiv, effizient und kundenorientiert sein“

Christian Bodi, Geschäftsführer Logistik bei dm, spricht über aktuelle Herausforderungen.
Christian Bodi, Logistikchef bei der Drogeriemarktkette dm, berichet im Interview mit LOGISTIK HEUTE unter anderem, nach welchen Maximen er seinen Verantwortungsbereich steuert. (Foto: dm)
Christian Bodi, Logistikchef bei der Drogeriemarktkette dm, berichet im Interview mit LOGISTIK HEUTE unter anderem, nach welchen Maximen er seinen Verantwortungsbereich steuert. (Foto: dm)
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Matthias Pieringer

Der „hybride Kunde“ wird sich seiner Ansicht nach auch in Zukunft nicht in „stationär“ und in „online“ einteilen lassen. Mal sei für den Kunden das stationäre Angebot sehr attraktiv, „mal das Online-Angebot, und manchmal ist es auch so, dass er beides miteinander verbindet“, sagt Christian Bodi, Geschäftsführer Logistik der Drogeriemarktkette dm. „Wie wir diese Verknüpfung und die entsprechende Verkettung von Prozessschritten logistisch bestmöglich abbilden können, ist eine der Herausforderungen, der wir uns derzeitig aktiv stellen müssen und wollen“, berichtet Bodi im Interview mit LOGISTIK HEUTE.

Auf den Kunden ausgerichtet

Die Prozesse denke man „vom Kunden aus“. Es gehe darum, „effektiv, effizient und kundenorientiert zu sein“, sagt der Logistikexperte. Seit 2010 ist er Geschäftsführer des Ressorts Logistik bei der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe, sowie Regionsverantwortlicher für eine Region in Nordrhein-Westfalen (derzeit rund 280 dm-Märkte).

Mehrwegboxen ersparen Aufwände

„Ich bin überzeugt davon, dass wir in unserer stark arbeitsteiligen Welt bestimmte Dinge nur noch durch sehr gute Kooperation hinbekommen“, erläutert Bodi. Im März 2017 stellte die Organisation GS1 Germany den Prototypen einer standardisierten Mehrwegbox für die Handelsbelieferung vor. dm gehört auf Handelsseite zu den Beteiligten. „Im Drogeriebereich gibt es zahlreiche Langsamdreher mit kleinen Volumina, die bislang aufwendig verpackt werden“, sagt Bodi. Doch schon im Verteilzentrum des jeweiligen Händlers werde diese Verpackung entfernt und die Artikel würden dann in Mehrwegtransportkisten weiter in die Filialen transportiert. „Mit einer standardisierten Mehrwegtransportbox, in der die Artikel von der Industrie in die Handelsverteilzentren geliefert werden, ließen sich für Teile des Sortiments solche Aufwände ersparen.“ Er sei optimistisch, „dass wir noch in diesem Jahr in die Belieferung mit solchen Mehrwegtransportboxen einsteigen können“.

In welchen Bereichen er sich zudem Kooperation in der Logistik vorstellen könnte, was dm aus seiner Sicht in der Logistik gut macht und was man sich als Europäer im Supply Chain Management von den Chinesen abschauen kann, berichtet dm-Logistik-Geschäftsführer Christian Bodi im exklusiven LOGISTIK HEUTE-Interview. Das Interview ist in der Ausgabe LOGISTIK HEUTE 1-2/2018 am 16. Februar erschienen.

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