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Matthias Pieringer

Steigende Kosten im Transport führen nach wie vor die Liste der wichtigsten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Handel an. Dies geht aus der aktuellen „Trendstudie Handelslogistik 2012“ hervor, für die das EHI Retail Institute und das Fraunhofer IML 71 Logistikspezialisten aus Handel, Industrie und Logistikdienstleistung befragt haben. Bei den Händlern stufen demnach 98 Prozent der Logistiker die Transportkosten als sehr wichtig oder wichtig ein, bei den Herstellern sogar 100 Prozent.

Eine weitere Erkenntnis lautet, dass der Handel sich verstärkt um die Optimierung der Rampenkontakte kümmert: 74 Prozent der befragten Händler haben mittlerweile Maßnahmen dafür umgesetzt. Bei der ersten Auflage der Studie 2010 hatte dies nur jeder Zweite bejaht.

Was die teilnehmenden Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ebenfalls besonders bewegt, ist die knapper werdende menschliche Arbeitskraft. Der Studie zufolge setzen 95 Prozent der teilnehmenden Händler, 96 Prozent der Hersteller und alle teilnehmenden Logistikdienstleister auf die Weiterbildung von Mitarbeitern als wichtigste Maßnahme, um die Qualität des Logistikpersonals zu erhalten. Wie die Studienautoren gegenüber der Presse mitteilten, hinterließen die demografische Entwicklung und zunehmender Mangel an logistischen Fachkräften im Konsumgüterbereich bereits nachhaltige Spuren. Körperliche Belastungen müssten durch eine ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen oder durch Gesundheitsprogramme so weit wie möglich reduziert werden.

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