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Hallenausstattung: Hörmann liefert Tore für Teamlog

Sektionaltore und Verladetechnik sollen am Standort Aschaffenburg für mehr Flexibilität sorgen.

Die Tore sowie die Veraldetechnik in der Logistikhalle von Teamlog in Aschaffenburg stammen von Hörmann. (Foto: Hörmann)
Die Tore sowie die Veraldetechnik in der Logistikhalle von Teamlog in Aschaffenburg stammen von Hörmann. (Foto: Hörmann)
Sandra Lehmann

Der Logistikdienstleister Teamlog GmbH Spedition und Logistik hat am Standort Aschaffenburg für den Achsenhersteller SAF Holland eine neue Kommissionier- und Lagerhalle bauen lassen. Die dafür benötigten Tore und die Verladetechnik stammen von der Hörmann KG. Laut dem Steinhagener Anbieter sei es Bei der Planung sei es vor allem auf eine möglichst große überdachte Nutzfläche angekommen, was durch spezielle Industrietore und Verladetechnik unterstützt wurde.

„Um Rangierfläche für die Lkw einzusparen, haben wir uns für angewinkelte Vorsatzschleusen entschieden, die ebenso wie die Sektionaltore und die Überladebrücken aus einer Hand von Hörmann geliefert wurden“, berichtet Stefan Hohm, Einkaufsverantwortlicher bei Teamlog.

Vorsatzschleusen werden besonders energieeffizient und platzsparend vor die Halle gesetzt, so Hörmann. Dadurch sei die Halle bis an die Außenwände voll nutzbar. Die Lösung ermöglicht außerdem, dass Lkw nicht im rechten Winkel an die Halle heranfahren müssen und sparen somit zusätzlichen Platz. Im Vorfeld der Kaufentscheidung für die acht Vorsatzschleusen hatte Teamlog nach EigenangabenTests mit unterschiedlichen Winkelgraden durchgeführt, um die optimalen Platzverhältnisse für das Rangieren der Sattelzüge zu ermitteln. Diese müssen sich auch zu Stoßzeiten problemlos auf dem Betriebsgelände manövrieren lassen. Hörmann biete verschiedene Winkel-Varianten zwischen 30 und 150 Grad, wobei sich für Teamlog eine Sonderausführung mit einem Winkel von 160 Grad als die günstigste Lösung mit dem geringsten Rangieraufwand für die Fahrer erwiesen habe.

Die Seitenwände und Dächer der Vorsatzschleusen vom Typ „LHP 2“ bestehen Hörmann zufolge aus doppelwandigen, 60 Millimeter dicken Stahlpaneelen. Diese Materialstärke biete einen langlebigen Schutz vor Witterungseinflüssen und minimiere zugleich die Geräuschübertragung beim Ladevorgang. Das Hallentor werde beim Einsatz von Vorsatzschleusen nicht auf die Ladebrücke, sondern dahinter bis auf den Hallenboden geführt. Somit ist die Toröffnung besonders außerhalb der Verladezeit gut isoliert, heißt es vonseiten des Anbieters.

Teamlog entschied sich nach eigenen Aussagen für Industrie-Sektionaltore vom Typ „SPU F42“. Sie bestünden aus doppelwandigen, 42 Millimeter starken Stahl-Lamellen, die mit PU-Schaum ausgeschäumt sind und eine gute Wärmedämmung böten. Alle Tore verfügen laut Hersteller über eine kratzfeste Duratec-Verglasung, die nach Anbieterangaben nur bei Hörmann erhältlich ist und für eine gute Sicht nach Außen sowie einen natürlichen Lichteinfall sorgt.

Sechs Tonnen Nennlast

Bei der Auswahl der hydraulischen Ladebrücken setzt Teamlog eigenen Aussagen zufolge auf zwei Ausführungen mit unterschiedlicher Tragkraft: Zum Einsatz kämen sechs hydraulische Laderampen vom Typ „HRT“ mit einer Nennlast von sechs Tonnen und zwei Ladebrücken vom Typ „HTL 2“ mit einer Nennlast von neuen Tonnen. Eine davon verfügt über eine 3,50 Meter lange Überladebrücke, mit der sich besonders große Höhenunterschiede zwischen Rampe und Ladefläche überbrücken ließen.

„Für unseren Kunden SAF reichen die 2,50 Meter langen Ladebrücken mit sechs Tonnen Nennlast vollkommen aus, aber man kann ja nie wissen, was die Zukunft an neuen Anforderungen bringt“, erklärt Hohm. Als Beispiel nennt er die Einlagerung von Gabelstaplern, für die Teamlog derzeit einen benachbarten Standort nutzt.

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