Hagedorn: Unternehmensgruppe und Bremer entwickeln Logistikstandort in Elmshorn

Die Hagedorn Unternehmensgruppe und Bremer bauen eine 14.400 Quadratmeter und eine 7.500 Quadratmeter große Halle auf dem Gelände der alten Elmshorner Wurstwarenfabrik. Im ersten Quartal 2025 sollen diese Logistik- und Gewerbegebäude fertiggestellt sein.

In Elmshorn wird durch Hagedorn und Bremer ein Gewerbe- und Logistikstandort errichtet. Hier abgebildet ist eine Visualisierung. (Bild: Hagedorn)
In Elmshorn wird durch Hagedorn und Bremer ein Gewerbe- und Logistikstandort errichtet. Hier abgebildet ist eine Visualisierung. (Bild: Hagedorn)
Gunnar Knüpffer

Die Hagedorn Unternehmensgruppe und Bremer realisieren auf dem Gelände der alten Elmshorner Wurstwarenfabrik einen Gewerbe- und Logistikstandort. Die Stadt Elmshorn hat nun die Baugenehmigung für das Projekt namens „B HUB“ erteilt, ließ Hagedorn am 16. Januar in einer Pressemitteilung verlauten. Das Projekt entsteht im nördlichen Elmshorner Industriegebiet, einem Gewerbegebiet mit Anbindung zum Autobahnnetz und in Nähe zur Hansestadt Hamburg.

Über 43.500 Quadratmeter misst die Grundstücksfläche, auf der die zwei rund 14.400 und 7500 Quadratmeter großen Hallen errichtet werden, die sich jeweils noch mal in zwei Units unterteilen lassen. Hinzu kommen insgesamt 3.300 Quadratmeter Mezzanine-Fläche, welche sowohl als Lager-, Sozial- oder Büroflächen dienen können. Die modulare Bauweise aus Stahlbetonfertigteilen ermöglicht laut Hagedorn Flexibilität bei der Aufteilung der Gewerbeeinheiten. So könnten die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der zukünftigen Mieter bestens berücksichtigt werden.

Jedes Gebäude erhält eine Fotovoltaik-Anlage, Dachbegrünung und wird mit Wärmepumpen betrieben. Für die Immobilie ist außerdem die Zertifizierung nach dem Gold-Standard (Version 2023) der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geplant.

Im ersten Quartal 2025 sollen die Logistik- und Gewerbehallen fertiggestellt sein. Mieter werden noch gesucht.

Im Zuge der Revitalisierung des Standortes war die gesamte Prozesskette der Hagedorn Gruppe involviert: von Abbruch, Altlastensanierung, Entsorgung und Recycling bis zum Tiefbau und der Entwicklung neuer Nutzungskonzepte.

Seit Jahresende 2023 sind die Abbrucharbeiten auf der Fläche beendet und die Bestandsgebäude der ehemaligen Wurstfabrik wurden entkernt und zurückgebaut. Der beim Rückbau angefallene Bauschutt wurde auf der Baustelle recycelt und das Hagedorn-Tiefbau-Team verwendet das Material im Sinne der Nachhaltigkeit zur Geländeauffüllung. Hagedorn übergab die Baufläche im Rahmen seiner Prozesskette bereits an den Tiefbau, der zeitnah mit den Arbeiten starten soll.

Anschließend wird die Bremer Hamburg GmbH mit der Montage der in eigenen Werken hergestellten Stahlbetonfertigteile und dem schlüsselfertigen Ausbau der Immobilie beginnen. Als Generalunternehmer begleitet Bremer auch die Planungsphase mit einem interdisziplinären Team, das unter anderem aus Architekten, Fachplanern für die technische Gebäudeausrüstung und Bauphysikern besteht.