Hafen Hamburg: HHLA und Cosco fixieren Einstieg am Containerterminal Tollerort

Der nun erfolgten Minderheitenbeteiligung ging eine lange Kontroverse um die Beteiligung chinesischer Staatsunternehmen an kritischer Infrastruktur voraus.

Containerschiff der Reederei COSCO am Container Terminal Tollerort. (Bild: HHLA / Thies Rätzke)
Containerschiff der Reederei COSCO am Container Terminal Tollerort. (Bild: HHLA / Thies Rätzke)
Therese Meitinger

Nach Abschluss des Investitionsprüfverfahrens haben die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und Cosco Shipping Ports Limited (CSPL) heute die Verträge zur Minderheitsbeteiligung von CSPL am Container Terminal Tollerort (CTT) unterzeichnet. Dem Einstieg der Reederei war eine politische Debatte um die Beteiligung chinesischer Staatsunternehmen an Kritischer Infrastruktur wie etwa Häfen vorausgegangen; die Bundesregierung erlaubte – anders als von den Vertragspartnern angestrebt – so lediglich eine Minderheitenbeteiligung.

Mit der nun erfolgten Unterzeichnung beteiligt sich CSPL mit 24,99 Prozent am Hamburger Container Terminal Tollerort der HHLA. Der CTT werde zu einem bevorzugten Umschlagpunkt des langjährigen HHLA-Kunden Cosco, an dem Ladungsströme zwischen Asien und Europa konzentriert werden sollen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Zusammenarbeit beider Partner stärke somit die Position der Freien und Hansestadt Hamburg als Logistik-Hub im Nord- und Ostseeraum sowie der Industrienation Deutschland, ist man bei der HHLA überzeugt.