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Häfen: Hochregallagersystem für Container in Dubai geplant

Containerlogistik-Anlage soll rechtzeitig zur Weltausstellung Expo 2020 fertig sein.

Das neue Lagersystem soll zum ersten Mal am Terminal 4 in Jebel Ali in Dubai umgesetzt werden. (Foto: DP World)
Das neue Lagersystem soll zum ersten Mal am Terminal 4 in Jebel Ali in Dubai umgesetzt werden. (Foto: DP World)
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Matthias Pieringer

Ein internationales Joint Venture von DP World, dem Hafenbetreiber mit Hauptsitz in Dubai, und dem Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauunternehmen SMS group, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die „Art und Weise des Containerumschlags in Häfen zu revolutionieren“. Es handelt sich dabei laut einer Pressemitteilung der Partner vom 17. Dezember um ein neues intelligentes Lagersystem, das zum ersten Mal am Terminal 4 in Jebel Ali umgesetzt werden und rechtzeitig zur Messe Expo 2020 in Dubai fertiggestellt sein soll.

Übertragung auf die Hafenwirtschaft

Amova, eine Tochter der SMS group, übertrage nun eine Technologie für Hochregallagersysteme, die entwickelt wurde, um rund um die Uhr bis zu 50 Tonnen schwere Metallbunde in bis zu 50 Meter hohe Regale zu transportieren und zu lagern, auf die Hafenwirtschaft, hieß es weiter.

Anstatt die Container wie üblich direkt aufeinander zu stapeln, werde bei diesem System jeder einzelne Container in einem eigenen Fach in einem elfstöckigen Regal untergebracht. Das bedeutet laut Unternehmensangaben „200 Prozent mehr Kapazität als ein konventionelles Containerterminal oder, bei gleicher Kapazität, weniger als ein Drittel der benötigten Fläche“.

Freier Zugriff auf jede Stahlbox

Das Design des Regals biete freien Zugang zu jedem Container, ohne dass ein anderer dafür bewegt werden müsse, und erlaube somit eine 100-prozentige Ausnutzung des Terminalgeländes. Darüber hinaus könne eine weitere Kostensenkung erzielt werden durch die Verkürzung der Be- und Entladezeiten von Megaschiffen um bis zu 30 Prozent, ließen die Partner verlauten.

Burkhard Dahmen, CEO der SMS group, sagte: „Unsere Tochtergesellschaft Amova hat diese Technologie über Jahrzehnte in der industriellen Anwendung in der Metallindustrie optimiert. Der Einsatz in Containerterminals ist eine direkte Folge unserer New Horizon-Strategie, mit der SMS die Übertragung von Technologien aus dem metallurgischen Sektor auf andere Industrien verfolgt.“

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