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Güterverkehr: Friesenbrücke muss nach Kollision neu gebaut werden

Bahnverbindung zwischen Deutschland und Holland unbestimmte Zeit gesperrt.
Die Friesenbrücke im niedersächsischen Weener muss nach der Kollision mit einem Frachter komplett neu aufgebaut werden (Archivbild: Franzius/Bundesanstalt für Wasserbau)
Die Friesenbrücke im niedersächsischen Weener muss nach der Kollision mit einem Frachter komplett neu aufgebaut werden (Archivbild: Franzius/Bundesanstalt für Wasserbau)
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Sandra Lehmann

Es ist ein Unfall mit wahrscheinlich langjährigen Folgen für den Bahnverkehr: Eine klappbare Eisenbahnbrücke im niedersächsischen Weener, die am 3. Dezember 2015 in geschlossenem Zustand von einem Frachter gerammt wurde, ist nicht mehr instand zu setzen. Das gab ein Bahnsprecher gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) bekannt.

Bahnverkehr ausgesetzt

Die Friesenbrücke, über die der Bahnverkehr zwischen Leer und dem niederländischen Groningen führt, sei bei dem Unfall so stark verschoben worden, dass ein Neubau der Brücke unumgänglich sei. Wie der Bahnsprecher weiter berichtet, könne es mehrere Jahre dauern, bis der Zugverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden über die Brücke wieder aufgenommen werden könnte.

Unfallursache unklar

Die Ursache der Kollision, die einen Millionenschaden verursacht habe, ist laut Medienberichten indes weiterhin unklar. Vermutet wird, dass es zwischen den Mitarbeitern der Brücke und dem Frachter „Emsmoon“ der Papenburger Grona Shipping GmbH zu falschen Absprachen gekommen sei.

Binnenschiffahrt läuft wieder

Wie eine Sprecherin der Wasser- und Schifffahrtsbehörde am 4. Dezember mitteilte, ist der Wasserweg derzeit für die Binnenschifffahrt wieder geöffnet, für größere Frachtschiffe bleibt die Ems weiterhin gesperrt.

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