Getränkelogistik: Lohnkürzungen im Lager

Brauer protestieren gegen Pläne der Arbeitgeber.
Redaktion (allg.)
Sächsische Brauer protestieren seit einigen Tagen gegen Lohnkürzungen und neu gegründete Logistikgesellschaften. Der Dresdner Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung, Genuss und Gaststätten, Volkmar Heinrich, sagte der Sächsischen Zeitung: „Es gärt gewaltig in der Brauwirtschaft.“ Auslöser dafür sei die Kündigung des Rahmentarifvertrags durch die Arbeitgeber. Hauptleidtragende seien vor allem die Arbeitnehmer in der Logistik der Unternehmen. Sie sollten in niedrigere Lohngruppen eingruppiert werden, heißt es bei der Gewerkschaft. Einige Brauereien hätten bereits eigene Logistikfirmen gegründet, so Heinrich. Die Arbeitgeber beziffern die geplanten Kürzungen auf zehn Prozent. Das sei für die Angestellten besser, als wenn sie zum Logistiktarif bezahlt würden, schreibt die Regionalzeitung. Quellenhinweis Bilder (tlw.): Pixelio
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