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Getränkelogistik: Flaschenpost will den Fuß nicht vom Gas nehmen

COO Niklas Plath berichtet im Interview, worauf der Online-Lieferdienst in der Logistik setzt.

Mit dem Online-Getränkelieferdienst Flaschenpost auf Wachstumskurs: Niklas Plath, Chief Operating Officer, berichtet im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE über die logistischen Herausforderungen des Geschäftsmodells. (Foto: Jochen Rolfes)
Mit dem Online-Getränkelieferdienst Flaschenpost auf Wachstumskurs: Niklas Plath, Chief Operating Officer, berichtet im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE über die logistischen Herausforderungen des Geschäftsmodells. (Foto: Jochen Rolfes)
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Matthias Pieringer

Die Flaschenpost AG geht einen anderen Weg als viele Start-ups und Unternehmen aus dem E-Commerce-Bereich. Der Online-Getränkelieferdienst, der 2016 in Münster gegründet wurde, baut auf Eigenleistung in der Logistik. „Mit unseren Logistikstandorten, Auslieferfahrzeugen und Fahrern betreiben wir ein eigenes System. Wir sehen die Logistik und den Service auf der letzten Meile mit der Lieferung an den Kunden als Kernkompetenzen an“, berichtet Niklas Plath, Chief Operating Officer, im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE.

Zustellung innerhalb von 120 Minuten nach Bestelleingang

Die Flaschenpost bringt den Kunden Bier, Limonade, Mineralwasser & Co. an die Haustüre – und das innerhalb von 120 Minuten nach Bestelleingang, ohne Liefergebühr. „In jeder Region, in der wir aktiv sind – das können teils auch mehrere Städte sein – betreiben wir einen Logistikstandort mit einer eigenen Flotte von jeweils bis zu 120 Lieferfahrzeugen, hauptsächlich Ford Transit“, sagt Plath. „Nicht zu vergessen unsere Lagermitarbeiter und Zusteller. Jeder Standort muss groß genug sein, damit wir dort unsere kompletten Logistikprozesse abbilden können, auch was das Leergut betrifft. Für alle Standorte kommt unser eigenentwickelter Tourenplanungsalgorithmus zum Einsatz“, erklärt der COO.

Flaschenpost ist auf Wachstumskurs. Nach dem Start in Münster folgte 2017 als zweites Liefergebiet die Millionenstadt Köln. „Wir haben zwar unser Geschäft in Nordrhein-Westfalen begonnen“, sagt Niklas Plath, „sind aber mittlerweile auch in anderen Bundesländern aktiv und mit Standorten in Mannheim, Hannover und Hamburg online. 2019 wollen wir unsere Expansion fortführen und die Logistik weiterhin in Eigenregie betreiben. Wir denken nicht daran, den Fuß vom Gas zu nehmen.“

Mehr dazu, wie sich die Flaschenpost logistisch für die weitere Expansion aufstellt und was er sich von einer guten Fee wünschen würde, lesen Sie im LOGISTIK HEUTE-Interview mit Flaschenpost-COO Niklas Plath. Das Interview ist in LOGISTIK HEUTE 12/2018 am 12. Dezember erschienen.

Keine Geheimnisse

Es ist kein Geheimnis, dass auf Baustellen nicht nur gebaut, sondern auch gesucht, gewartet und geflucht wird. Auch kein Geheimnis ist, dass die Baustoffbranche bislang nicht unbedingt in einem Atemzug mit „Digitalisierung“ genannt wurde.

Ein gut gehütetes Geheimnis war bis zum Abend des 21. November jedoch, welcher der drei Finalisten – BASF, Cemex oder Schaeffler – sich im Rennen um den begehrten Supply Chain Management Award durchgesetzt hat.

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