Getränkelogistik: Durstexpress wird zu Flaschenpost

Strategie für die gemeinsame Zukunft hat auch Auswirkungen auf die Logistik-Infrastruktur.

Getränkelieferdienste gemeinsam unter einem Namen: Aus Durstexpress wird Flaschenpost. (Bild: Flaschenpost)
Getränkelieferdienste gemeinsam unter einem Namen: Aus Durstexpress wird Flaschenpost. (Bild: Flaschenpost)
Matthias Pieringer

Nach der Übernahme des Getränkesofortlieferdienstes Flaschenpost durch das Familienunternehmen Oetker haben sich die Beteiligten auf eine konkrete Strategie für die gemeinsame Zukunft des zur Oetker-Gruppe gehörenden Durstexpress und der Flaschenpost verständigt. Wie aus einer Flaschenpost-Mitteilung vom 20. Januar hervorgeht, wird das neue Unternehmen künftig einheitlich unter der Marke Flaschenpost auftreten. Darüber hinaus werde auch die Gesamtlogistik zukünftig auf den Business- und Operations-Prozessen der Flaschenpost basieren, hieß es. Zugleich sollen die Stärken und Erfahrungen von Durstexpress gezielt in Auftritt und Systeme des neuen gemeinsamen Unternehmens einfließen.

Um einen reibungslosen Übergang der Durstexpress-Kunden auf die Marke und Prozesse der Flaschenpost zu ermöglichen, werde der bestehende Durstexpress-Shop sukzessive an allen Standorten auf die Flaschenpost überführt, hieß es weiter. Die Kunden der Flaschenpost können den Service den Angaben zufolge auch weiterhin unverändert nutzen. Das gemeinsame Sortiment werde sich künftig aus den beliebtesten Artikeln beider Unternehmen zusammensetzen.

Standortfragen bei Doppel- und Mehrfachpräsenzen

„Mit Blick auf ein herausragendes Kundenerlebnis wird das Unternehmen künftig in allen Regionen Deutschlands gemeinsam von den Standorten mit der besten Makro- und Mikrolage agieren. Dabei werden in Städten mit Doppel- oder Mehrfachpräsenzen von Durstexpress und Flaschenpost teilweise Lagerstandorte zugunsten der vorteilhafteren Infrastruktur sowie auf Basis klarer Kriterien zusammengelegt, wobei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Möglichkeit Beschäftigungsangebote in einem Nachbarlager unterbreitet werden“, so die Mitteilung.

Ziel des neuen Unternehmens sei es, in einem anspruchsvollen Marktumfeld auch in Zukunft erfolgreich gemeinsam weiter zu expandieren und so auch künftig neue Arbeitsplätze zu schaffen.

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