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Gepäcklogistik: Flughafen Stuttgart setzt auf autonomes Fahren

Stuttgarter Airport nimmt am Projekt „SmartFleet“ teil, Start mit Gepäck- und Schneeräumfahrzeugen.

Bald autonom auf dem Stuttgarter Flughafen unterwegs? Gepäckschlepper und Kehrblasgeräte des Winterdienstes sollen im Rahmen des Projekts SmartFleet den Anfang machen. (Foto: Flughafen Stuttgart)
Bald autonom auf dem Stuttgarter Flughafen unterwegs? Gepäckschlepper und Kehrblasgeräte des Winterdienstes sollen im Rahmen des Projekts SmartFleet den Anfang machen. (Foto: Flughafen Stuttgart)
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Matthias Pieringer

Auf dem Vorfeld des Stuttgarter Flughafens könnten in weniger als drei Jahren die ersten autonomen Fahrzeuge unterwegs sein. Das meldete am 27. Juni die Flughafen Stuttgart GmbH, die sich an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt „SmartFleet“ beteiligt. Gemeinsam mit den Fahrzeugherstellern Aebi Schmidt Deutschland und Volk verfolgt der Landesairport nach eigenen Angaben das Ziel, selbstfahrende Nutzfahrzeuge zu entwickeln, deren Einsatz am Flughafen sicher und effizient ist.

Mit Gepäckschleppern beginnen

Weil an einem Flughafen andere Verkehrsbedingungen herrschen als auf der Straße und sich die Geräte in die komplexen Arbeitsprozesse am Boden integrieren sollen, gelte die Entwicklung als besonders herausfordernd, hieß es. Gepäckschlepper und Kehrblasgeräte des Winterdienstes sollen den Anfang machen. Die vollautomatisierten Prototypen sollen bis 2022 entwickelt und unter Realbedingungen auf dem Stuttgarter Vorfeld, den Rollwegen und der Start- und Landebahn getestet werden.

Mitarbeiter unterstützen

Wie der Flughafen Stuttgart weiter mitteilte, erforschen die Projektpartner mit SmartFleet auch die Auswirkungen der Automatisierung auf das Arbeitsumfeld. Die Mitarbeiter im Bodenverkehrsdienst leisten laut der Flughafen Stuttgart GmbH nicht nur körperlich schwere Arbeit, sondern stehen auch oft unter Zeitdruck. Automatisierte Geräte sollen sie in Zukunft unterstützen. Das gesamte Forschungsvorhaben des Konsortiums hat ein Volumen von rund 3,9 Millionen Euro.

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