Generative KI: Intelligenter Chatbot unterstützt Beschaffungsprozess

Die Funktionalität erweitert die Spend-Management-Plattform von Ivalua um Anwendungsfälle wie Lieferantensuche, juristische Assistenten, Markteinblicke.

Beispielantworten des KI-basierten Intelligent Virtual Assistant (IVA). (Bild: Ivalua)
Beispielantworten des KI-basierten Intelligent Virtual Assistant (IVA). (Bild: Ivalua)
Therese Meitinger

Ivalua, US-französischer Anbieter von cloudbasierten Spend-Management-Lösungen, hat am 28. November eine neue generative KI vorgestellt, die vollständig in die Ivalua-Plattform integriert ist. Der „Intelligent Virtual Assistant (IVA) Powered by Generative AI“ soll Effizienzsteigerungen in der Beschaffung ermöglichen und helfen, schnellere, effektivere Entscheidungen in Bezug auf Lieferanten, Verträge und Ausgaben zu treffen. Der neue IVA-Assistent wurde dabei nach Unternehmensangaben so entwickelt, dass er die Kundendaten schützt.

Trotz ihrer Grenzen biete generative KI ein großes transformatives Potenzial zur Beschleunigung zeitraubender Aufgaben wie Recherche und Analyse sowie Erstellung, Änderung und Zusammenfassung von Inhalten, argumentiert Ivalua. Den Schlüssel sieht der Anbieter in der gezielten Anwendung in Use Cases mit hoher Wertschöpfung.

No-Code-Erweiterbarkeit für künstliche Intelligenz

Ivalua hat der Pressemitteilung zufolge bereits ein Dutzend konkrete Add-ons entwickelt, die sich auf generative KI stützen und Anwendungsfälle aus dem gesamten Source-to-Pay-Spektrum abdecken. Dabei hat sich Ivalua die einfache Erweiterbarkeit der generativen KI auf die Fahnen geschrieben: Das Unternehmen bietet seinen Kunden und Partnern nach Eigenangaben an, ihre eigenen maßgeschneiderten Anwendungsfälle zu erstellen, ohne dafür zusätzlichen Programm-Code schreiben zu müssen (No Code).

Die Kombination dieser Flexibilität mit Ivaluas einheitlicher Plattform soll es ermöglichen, generative KI auf mehr Prozesse anzuwenden und Ergebnisse von höherer Qualität zu liefern, die auf dem Zugang zu vollständigen Ausgaben-, Lieferanten- und Vertragsdaten von hoher Qualität basieren. Ferner hat Ivalua eigene KI-Orchestrierungsdienste entwickelt, die es dem Unternehmen erlauben, klassenbeste große Sprachmodelle (LLMs) anzubieten. Dazu gehören KI-Modelle von Drittanbietern wie OpenAI auf Microsoft Azure als auch Open-Source-Modellen, die von Ivalua feinabgestimmt und in der Ivalua-eigenen Cloud-Infrastruktur betrieben werden.