Geis Bischoff Logistics: Gruppe fährt neues Speditionsterminal bei Coburg hoch

Geis Bischoff Logistics hat sein neues Speditionsterminal im oberfränkischen Ebersdorf bei Coburg in Betrieb genommen. Über das eigene Netzwerk hinaus stärkt die Geis Gruppe mit dem Neubau auch das IDS Netz.

Auf dem Dach seines Speditionsterminals Ebersdorf hat die Geis Gruppe Fotovoltaikanlagen installieren lassen. (Bild: Geis Gruppe)
Auf dem Dach seines Speditionsterminals Ebersdorf hat die Geis Gruppe Fotovoltaikanlagen installieren lassen. (Bild: Geis Gruppe)
Gunnar Knüpffer

Im oberfränkischen Ebersdorf bei Coburg ist das neue Speditionsterminal des IDS Partners Geis Gruppe im IDS Netz an den Start gegangen. Mit dem Neubau ersetzt Geis Bischoff Logistics seinen Standort Lichtenfels und stärkt damit auch das IDS Netzwerk, hieß es am 14. Dezember in einer Presseaussendung der Stückgutkooperation IDS Logistik GmbH.

Die Speditionsanlage in Lichtenfels, die mehr als 30 Jahre alt war, entsprach laut IDS Logistik nicht mehr den heutigen Anforderungen und stieß aufgrund von steigenden Mengenzuwächsen an ihre Grenzen. Mit dem 44.000 Quadratmeter großen Grundstück in Ebersdorf-West bei Coburg fand der IDS Partner Geis einen Standort für neue Kapazitäten und weiteres Wachstum.

Das neue Depot, in das die Geis Gruppe knapp 20 Millionen Euro investiert hat, ist als „grünes“ Terminal konzipiert, bei dem nachhaltige Aspekte im Fokus stehen. Es ist das erste Geis-Gebäude einer neuen Generation – in Holz-Hybrid-Bauweise mit Holz-Dachbindern, einer Holzfassade für das Bürogebäude und teilbegrünter Hallenfassade. Das Hallendach wurde komplett mit einer Fotovoltaik-Anlage ausgerüstet, während das Bürogebäude ein Gründach erhält. Weitere Nachhaltigkeitsfeatures sind große Dachlichtbänder zur Nutzung von Tageslicht, die Verwendung von Regenwasser für die Waschanlage sowie ein Großspeicher zur Eigenstromnutzung – unter anderem für den Einsatz von Elektro-Lkw, für Pkw-Ladestationen und für die Büroheizung über Wärmepumpen.

Das Terminal von Geis Bischoff mit rund 6.000 Quadratmetern Terminalfläche verfügt neben den 77 Lkw-Ladetoren über zehn Rampenplätze für Klein-Lkw und Sprinter. Darüber können Kleingut- und B2C-Sendungen abgewickelt werden, um dem stetig wachsenden Onlinegeschäft Rechnung zu tragen.

Über das eigene Netzwerk hinaus stärkt die Geis Gruppe mit dem Neubau auch das IDS Netz. Sowohl durch die gestiegenen Kapazitäten der neuen Anlage als auch durch die Neuorganisation der IDS-Gebiete soll das größte deutsche Stückgutnetz in der Region leistungsfähiger werden. So geben die IDS-Regionen der Geis Gruppe um Bad Neustadt, Nürnberg und Naila Randgebiete an das Depot Ebersdorf ab. Damit sollen kürzere Wege und freie Kapazitäten für künftiges Wachstum geschaffen werden – auch und gerade für Oberfranken. Dort will Geis Bischoff Logistics als fränkisches Unternehmen mit seinem Service neue Kunden gewinnen und Märkte erschließen. Dafür wird das Unternehmen sein Team in der Region auf rund 100 Mitarbeiter aufstocken.

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