Gabelstapler: Makeover und Erweiterung für Verbrenner-Familie

Das Zusammenspiel von Industriemotor, stufenlosem Getriebe und ausgefeiltem Bedienkonzept verleiht den neuen Diesel- und Treibgasstaplern Linde H35 bis H50 Power im Warenumschlag. | Bild: Linde Material Handling
Das Zusammenspiel von Industriemotor, stufenlosem Getriebe und ausgefeiltem Bedienkonzept verleiht den neuen Diesel- und Treibgasstaplern Linde H35 bis H50 Power im Warenumschlag. | Bild: Linde Material Handling
Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Bei Linde Material Handling (MH) steht die neueste Generation von Diesel- und Treibgasstaplern der Generation „12XX“ in den Startlöchern. Die verbrennungsmotorisch angetriebenen Gabelstapler sollen laut einer Pressemitteilung künftig auch größere Traglasten von 3,5 bis fünf Tonnen bewegen. Überarbeitet wurden Linde MH zufolge zudem Komfort, Sicht, Schutzsysteme für Fahrer und Umgebung sowie der wechselseitige Datenaustausch.

„Aus bestimmten Einsatzgebieten sind verbrennungsmotorische Stapler noch nicht wegzudenken“, so Björn Walter, Senior Produktmanager Gegengewichtsstapler. „Denn Flottenverantwortliche überzeugen Vorteile wie die unkomplizierte Betankung oder die leistungsstarke, gleichzeitig feinfühlig zu steuernde Linde-Hydrostatik.“

Im Unterschied zur Vorgängerbaureihe verfügen die neuen Staplermodelle nach Unternehmensangaben standardmäßig über einen Lastschwerpunkt von 600 Millimetern. Das soll hohe Resttragfähigkeiten bei der Verwendung von Anbaugeräten sichern. Für den Linde H50 mit fünf Tonnen Tragfähigkeit gibt es zusätzlich eine Variante mit 500 Millimeter Lastschwerpunkt. Gleichzeitig wurde die Baureihe um ein Modell mit 3,5 Tonnen Tragfähigkeit erweitert.

„Wir erfüllen damit den Wunsch unserer Kunden nach höherer Varianz, um ein möglichst passgenaues Gerät für den jeweiligen Einsatz zu finden“, so Walter weiter.

Ebenfalls überarbeitet wurde Linde MH zufolge der Fahrerarbeitsplatz. Die breite Trittstufe und ein weicher Haltegriff sollen für einen bequemen Einstieg sorgen. Im Fahrzeug findet sich nach Unternehmensangaben die neueste Sitz- und Armlehnen-Generation (Linde Load Control), die bereits in den anderen Staplermodellen der 12XX-Familie verbaut wurde. Zusammen mit dem ergonomischen Lenkrad und den Doppelpedalen bildet sie eine aufeinander abgestimmte Bedieneinheit. In Verbindung mit der Abkopplung von Hubgerüst und Achsen soll damit der Bediener über einen langen Arbeitstag hinweg fit und konzentriert bleiben.

Die asymmetrischen Mastprofile der 12XX-Generation wurden im Hinblick auf die Fahrersicht neu konstruiert und auch die optional verfügbare Kabine soll dem Fahrer eine verbesserte Sicht durch große Glastüren ermöglichen.

In die größere Modellreihe übernommen hat Linde MH nach Unternehmensangaben die Sicherheitsausstattung, darunter die elektronische Gurtschlossüberwachung, das Assistenzsystem „Linde Load Assist“ und die kurvenabhängige Geschwindigkeitsreduzierung „Linde Curve Assist“. Optional seien die Lichtlösungen wie TruckSpot, VertiLights oder LED Stripes erhältlich, heißt es.

„Der Schutz der Mitarbeitenden auf dem Betriebsgelände hat in den meisten Betrieben inzwischen oberste Priorität. Viele Ausstattungsmerkmale sind deshalb serienmäßig“, betont Produktexperte Björn Walter.

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