Fußball-Europameisterschaft 2024: THW unterstützt in der Logistik

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks übernehmen während des Turniers in Deutschland Aufgaben unter anderem im Bereich der Logistik, Verpflegung und Fachberatung.

Wer wird Fußball-Europameister 2024? Das THW leistet bei dem Sportevent, das vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland ausgetragen wird, unter anderem Unterstützung in der Logistik. (Foto: THW)
Wer wird Fußball-Europameister 2024? Das THW leistet bei dem Sportevent, das vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland ausgetragen wird, unter anderem Unterstützung in der Logistik. (Foto: THW)
Matthias Pieringer

Während der Fußball-Europameisterschaft 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland stattfindet, wird das Technische Hilfswerk (THW) umfassend, mit allen acht Landesverbänden im Einsatz sein. Wie das Technische Hilfswerk im Vorfeld mitteilte, übernehmen die THW-Kräfte Aufgaben unter anderem im Bereich der Logistik, Verpflegung und Fachberatung.

„Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind bestens vorbereitet, um die vielfältigen Herausforderungen während der Fußball-EM 2024 zu meistern“, so THW-Präsidentin Sabine Lackner. Ohne die Unterstützung der Familien sowie das Verständnis der Arbeitgeber wäre dieses Engagement nicht möglich, sagte sie.

Während der EURO 2024 unterstützt das THW, die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes, demnach nicht nur an den Spielorten und auf den Fanmeilen den Ablauf des Turniers. Täglich bis zu 500 THW-Einsatzkräfte übernehmen Aufgaben im Bereich der Logistik, unterstützen den Aufbau und Betrieb von Behandlungsplätzen, beraten fachlich, versorgen Kontrollstellen der Polizei (an den Grenzen) mit Strom sowie Licht und betreiben Bereitstellungsräume. Diese dienen laut THW der Versorgung sowie Verpflegung von Einsatzkräften und sind Treffpunkt von Feuerwehreinheiten sowie Sanitätsorganisationen.

13 THW-Fachberater sowie elf Mitglieder des Virtual Operations Support Teams (VOST) unterstützen das International Police Coordination Center (IPCC) in Neuss (Nordrhein-Westfalen) während der Europameisterschaft im 24-Stunden-Betrieb. Zusätzlich arbeiten rund 40 VOST-Mitglieder im Hintergrund – ihre Aufgabe ist es, ein umfassendes, virtuelles Lagebild zu erstellen. Das VOST des THW besteht aus Experten, welche die Lage im Internet sowie den Sozialen Medien beobachten und diese Informationen für die Einsatzplanung aufbereiten. Diese digitale, technische Dienstleistung wird nach THW-Angaben immer wichtiger, „da sie einen erheblichen Zeitvorsprung an Informationen birgt und die zunehmend unübersichtliche Datenflut für Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen einordnet“.