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Fusion: Es darf noch etwas mehr sein

Hapag-Lloyd zeigt Interesse an weiteren Partnern.
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Nadine Bradl

Kaum ist die Fusion der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd mit der chilenischen Compañía Sud Americana de Vapores (CSAV) perfekt, wird schon über neue Partner nachgedacht.

Hapag-Lloyd-Anteilseigner Klaus-Michael Kühne sagte der „Welt am Sonntag“ (Wams), dass das Unternehmen noch immer nicht zu den drei anderen Großreedereien Maersk, MSC und CMA CGM aufgeholt habe. Hapag-Lloyd bleibt mit rund 200 Schiffen und einem Umsatz von zirka neun Milliarden Euro die viertgrößte Linienreederei der Welt.

„Deshalb sollte später noch ein weiterer Partner hinzukommen“, sagte Kühne der Zeitung. Die Reederei NOL aus Singapur wäre sein Wunschpartner, zeige sich aber bislang nicht zu einer Fusion bereit.

Insgesamt sieht Kühne die Zukunft der Transportwirtschaft nicht allzu rosig. Die Globalisierung habe ihren Höhepunkt überschritten. Kühne erklärte „Wams“:„Natürlich trifft das auch den Transport, vor allem in der Schifffahrt. Die Containerisierung hat einen hohen Sättigungsgrad erreicht. Heute gibt es kaum mehr neue Güter, die in Container umgeladen werden können.“

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