Fruit Logistica 2015: Obst und Gemüse im Fokus

UPDATE: 2.785 Aussteller aus 83 Ländern bildeten Lieferketten des Fruchthandels ab.
Redaktion (allg.)

Mit 2.785 Ausstellern aus 83 Ländern (2013: 84 Länder), rund 150 Aussteller mehr als im Vorjahr, geht am heutigen Freitag die Fruit Logistica 2015 in Berlin nach drei Messetagen zu Ende. Vom 4. bis 6. Februar 2015 informierten sich rund 65.000 Fachbesucher aus rund 130 Ländern (2014: 141), darunter auch Vertreter des Im- und Exportgeschäfts sowie des Groß- und Einzelhandels, über Neuigkeiten aus der internationalen Fruchthandelswelt. Rund 80 Prozent der Besucher (2014: 83 Prozent) und 90 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, teilt der Veranstalter Messe Berlin GmbH mit.

In der Veranstaltungsreihe Future Lab wurden in Berlin demnach zum zweiten Mal Produkte, Projekte oder Lösungsansätze präsentiert, die entscheidend zur Optimierung entlang der Wertschöpfungskette beim weltweiten Handel mit Obst und Gemüse beitragen können.

Niederlande und Spanien wichtigste Lieferanten

Die wichtigsten Lieferanten für Frischgemüse sind nach Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbh (AMI), Bonn, die Niederlande und Spanien. Beide Länder zusammen bringen es auf fast zwei Drittel der Gesamteinfuhr. Bei den deutschen Frischobsteinfuhren haben sich im vergangenen Jahr laut AMIvor allem Bananen gut behauptet.Insgesamt blieb die Menge an Südfrüchten demnach fast konstant. Obstarten der gemäßigten Breiten wurden dagegen weniger importiert.

AMIschätzt, dass sowohl die deutschen Frischgemüse- als auch Obstimporte 2014 geringfügig gesunken sind. Im Jahr 2013 war mit knapp 3,2 Millionen Tonnen Gemüse und 5,2 Millionen Tonnen Obst ein Einfuhrrekord erreicht worden.

(akw)
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