Frischelogistik: Automatisches Tiefkühllager in Tirol

Kofler automatisiert sein Lager in Zams mit Klinkhammer.

So soll das zweigassige automatischen Tiefkühllagers mit über 24.000 Tablar-Stellplätzen aussehen. (Visualisierung: Klinkhammer)
So soll das zweigassige automatischen Tiefkühllagers mit über 24.000 Tablar-Stellplätzen aussehen. (Visualisierung: Klinkhammer)
Melanie Wack

Im österreichischen Zams entsteht ein neues Logistikzentrum der Landecker Traditionsfirma Kofler. Herzstück ist das vom Intralogistikspezialisten Klinkhammer geplante, zweigassige, automatische Tablarlager im Tiefkühlbereich von minus 18 Grad Celsius bis minus 24 Grad Celsius, das hat Klinkhammer kürzlich vermeldet. Neben dem 20 Meter hohen Tiefkühllager mit Kommissionierbereich gibt es ein Pick-By-Voice-geführtes Frische- und Trockenlager. Für Kofler einen Frischelieferanten in der Tiroler Hotel- und Gastronomiebranche, ist das neue Tiefkühllager ein wichtiger Baustein für das zukünftige Wachstum, so die Mitteilung. Die Fertigstellung der Anlage sei für das 1. Quartal 2021 geplant.

Viel Platz

Das Familienunternehmen Kofler ist seit 75 Jahren als Zustellgroßhandel aktiv und bietet laut Pressemeldung ein breites Sortiment von über 1.500 Lebensmitteln im Frische-, Tiefkühl- und Trockenbereich. Das temperaturgeführte automatische Tiefkühllager biete Platz für über 24.000 Tablar-Stellplätze mit verschiedenen Karton-Höhenklassen, um die Lagerdichte zu optimieren.

Thermische Trennung

Der Kommissionierplatz wird laut Klinkhammer thermisch vom eigentlichen Tiefkühl-Bereich getrennt und in einer Umgebung mit einer regelbaren Temperaturumgebung positioniert. Um das Brandrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, wird das Lager inertisiert und mit reduziertem Sauerstoffgehalt betrieben, so die Meldung. Elektrik und Steuerungsbaugruppen Materialien werden für frostige Temperaturen ausgelegt, damit die Technik „cool“ bleibt.

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