Fotovoltaik: Herkunft von grünem Mieterstrom lässt sich über Plattform nachweisen

Betreiber von Fotovoltaikanlagen können über eine Funktion der Plattform von Node Energy ihren Verbrauchern Nachweise über die Herkunft des regenerativ erzeugten Stroms anbieten.

Mit einer Lösung von Node Energy ist es möglich, Grünstromqualität aus PV-Mieterstromprojekten nachzuweisen. (Bild: Jamo Images, AdobeStock)
Mit einer Lösung von Node Energy ist es möglich, Grünstromqualität aus PV-Mieterstromprojekten nachzuweisen. (Bild: Jamo Images, AdobeStock)
Gunnar Knüpffer

Betreiber von Fotovoltaikanlagen im gewerblichen Mieterstromsegment können über die softwarebasierte „opti.node“-Plattform zertifizierte Herkunftsnachweise (HKNs) für Mieterstrom- und Onsite-PPA-Lieferungen an Verbraucher erhalten. Diese Funktion der Plattform von Node Energy aus Frankfurt ermöglicht es Betreibern, ihren Verbrauchern transparente Nachweise über die Herkunft des gelieferten Grünstroms zur Verfügung zu stellen, kommunizierte der Dienstleister für digitale Behördenmeldungen am 12. Juni gegenüber der Öffentlichkeit. Denn Verbraucher verlangten zunehmend explizite Nachweise über die Herkunft ihres eingekauften Grünstroms.

Bislang konnten Betreiber von Mieterstromprojekten die Grünstromqualität Ihrer Stromlieferung nicht nachweisen – für gewerbliche Mieter mit steigenden ESG-Anforderungen war das ein gewaltiges Problem und dazu noch vollkommen unverständlich, da der Strom ja aus einer PV-Anlage vom Dach kommt“, sagte Matthias Karger, Node Energy-Gründer und Geschäftsführer. „Wir haben diesem Unsinn nun ein Ende bereitet und ermöglichen nun erstmals, dass Mieterstrom auch offiziell als Grünstrom ausgewiesen werden kann.“

Der Prozess von Node Energy umfasst die Registrierung der PV-Anlage im Herkunftsnachweisregister (HKNR), die Meldung der berechtigten Strommengen an das HKNR, die Ausstellung der HKN im Namen des Anlagenbetreibers sowie die Entwertung und Bereitstellung der Entwertungsnachweise oder Bereitstellung der HKNs für jeden belieferten Stromabnehmer. Ab einer Leistung von 250 Kilowatt Peak erfolgt zusätzlich die Einbindung eines Umweltgutachters zur Anlagenregistrierung und zur regelmäßigen Bestätigung der gemeldeten Strommengen.

Basislizenznutzer der „opti.node“-Plattform, die die Mieterstromfunktion nutzen wollen, müssen ein entsprechendes Add-on bei Node Energy bestellen. In der Premiumlizenz ist diese Funktion enthalten.

Kunden, die die Premiumlizenz von Node Energy aus Frankfurt haben, erhalten ein umfassendes Leistungsportfolio. Dieses beinhaltet die Analyse von Betreibermodellen, Wirtschaftlichkeit und Identifizierung optimaler Lieferpreise sowie die energiewirtschaftliche Projektbegleitung und Koordination der Realisierungspartner bis zur Inbetriebnahme. Darüber hinaus erstellt das Unternehmen Messkonzepte und unterstützt bei der Kommunikation mit Netzbetreibern.