Forschung: Standorte für Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff stehen

Der Bund stellt den regional verteilten Zentren 290 Millionen Euro als Anschubfinanzierung bis 2024 zur Verfügung.

An Wasserstoff wird nun unter anderem in Chemnitz und Dusiburg erforscht. (Foto: Thomas / AdobeStock)
An Wasserstoff wird nun unter anderem in Chemnitz und Dusiburg erforscht. (Foto: Thomas / AdobeStock)
Therese Meitinger

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am 2. September die Standorte des Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff unter dem Dach des Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft verkündet. Einer Pressemitteilung zufolge fiel die Entscheidung auf Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen und Norddeutschland

Bundesminister Andreas Scheuer erläutert:

„Damit wollen wir die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Westen, Osten, Süden und Norden unterstützen - ganzheitlich. Die Standorte greifen dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse der Industrie auf und haben verschiedene Schwerpunkte.“

Es sei wichtig, dass jeder Standort seine Stärken mit einbringe, so Scheuer weiter. Insgesamt nehme man damit alle Verkehrsträger wie Schiene, Schiff, Auto und Flieger in den Blick.

Um den Standorten einen schnellen Arbeitsbeginn ermöglichen zu können, sollen der Mitteilung zufolge bis Ende 2024 bis zu 290 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Länder sollen den Projekten zusätzlich finanziell unter die Arme greifen.

„Mit der heutigen Entscheidung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg, Deutschland zum „Wasserstoffland“ zu machen“, so Minister Scheuer.

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