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Forschung: Projekt zum „synchromodalen“ Transport

Procter & Gamble und Kühne Logistics University forschen gemeinsam.
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Matthias Pieringer

Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble und die Kühne Logistics University (KLU), Hamburg, wollen in einem auf vier Jahre angelegten Projekt erkunden, wie mit intelligenten Alternativen zum reinen Lkw-Transport Kosten und Kohlendioxidemissionen in der Lieferkette verringert werden können.

Das Brüsseler „Supply Network Innovation Center“ (SNIC) von Procter & Gamble und die Hochschule richten daher an der KLU gemeinsam eine vierjährige Doktorandenstelle ein, um den „synchromodalen“ Verkehr zu erforschen. Ein motivierter Doktorand werde hierfür noch gesucht, teilte die KLU am 8. Juli mit.

Beim synchromodalen Verkehr wird der KLU zufolge jedes Produkt mit dem Verkehrsträger transportiert, der die Anforderungen bezüglich Kosten, Qualität und Nachhaltigkeit am besten erfüllt. Ein Wechsel zwischen den Verkehrsträgern Lkw, Zug oder Binnenschiff könne dann entsprechend Verfügbarkeit und Lagerbestandssituation durchgeführt werden.

Momentan würden Konsumgüter in der Regel per Lastwagen transportiert – selbst bei Strecken über mehrere Tausend Kilometer quer durch Europa. Durch die bessere Planung der gesamten Lieferkette könnten Unternehmen von alternativen Verkehrsträgern profitieren, ließ die KLU verlauten. Für Produkte mit regelmäßigem Produktstrom seien langsamere Verkehrsträger gut geeignet, während für Produkte mit schwankender Nachfrage reaktionsschnellere Logistikansätze erforderlich seien.

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