Forschung: Neues Logistik-Institut geht an den Start

TU Hamburg untersucht Autonome Systeme und Augmented Reality.
Augmented Reality ist eines der Themen, die am neugegründeten Institut für Technische Logistik erforscht werden sollen. (Symbolbild: Syda Productions/Fotolia)
Augmented Reality ist eines der Themen, die am neugegründeten Institut für Technische Logistik erforscht werden sollen. (Symbolbild: Syda Productions/Fotolia)
Sandra Lehmann

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) hat am 19. September 2017 gemeinsam mit der Dr. Friedrich-Jungheinrich-Stiftung das Institut für Technische Logistik (ITL) im Harburger Binnehafen eröffnet. Das gaben beide Institutionen der Presse gegenüber bekannt.

Logistik-Treffpunkt etablieren

Wie die TUHH berichtet, soll der neu geschaffene Lehrstuhl, der von der Dr.Friedrich-Jungheinrich-Stiftung unterstützt wird, an den Forschungsfeldern Autonome Systeme, Augmented Reality sowie Simulation und Blockchain arbeiten. „Es geht dabei um die Digitalisierung und die Vernetzung von Prozessen und Maschinen. Diese Lösungen sind so zu realisieren, dass sie für den Menschen - sei es als Mitarbeiter oder als Kunde - tatsächlich einen Mehrwert darstellen", sagt ITL-Leiter Prof. Dr. Jochen Kreutzfeldt: „Ziel ist es, das ITL zu einem nachgefragten Know-how-Träger und Logistik-Treffpunkt für Forschung, Lehre und Technologietransfer zu entwickeln.“

Start-up-Kultur schaffen

Im Team des Instituts, das mit einer Versuchshalle, Laboren sowie Werkstätten ausgestattet ist, werden der Universität zufolge Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen arbeiten. Geplant sei Vertreter aus den Bereichen Informatik, Physik und Maschinenbau einzubinden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Lehrstuhls soll auch dazu beitragen, eine Start-up-ähnliche Struktur zu etablieren, um Raum für flexible Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

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