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Forschung: Medikament per Drohne

Hochschule Anhalt startet Forschungsprojekt für bessere Medikamentenversorgung in ländlichen Gebieten.

Die Hochschule Anhalt hat ein Forschungsprojekt gestartet, um die ländliche Bevölkerung zukünftig via Drohen mit Medikamenten zu versorgen. (Foto: wip studio/Fotolia)
Die Hochschule Anhalt hat ein Forschungsprojekt gestartet, um die ländliche Bevölkerung zukünftig via Drohen mit Medikamenten zu versorgen. (Foto: wip studio/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Der Studiengang Logistik und Luftverkehrsmanagement der Hochschule Anhalt hat ein Forschungsprojekt für die logistische Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Medikamenten ins Leben gerufen. Wie die Hochschule im März mitteilte, soll es zum Abschluss des Projekts Patienten möglich sein, sich nach telemedizinischer Diagnose und einer online erfolgten Rezepterteilung mit der regional am nächsten gelegenen Apotheke in Verbindung zu setzen. Ermöglichen soll das eine spezielle Softwarelösung, so der Lehrstuhl. Anschließend könnten die Medikamente digital bestellt und via autonom fliegender Drohne ausgeliefert werden.

„Der Einsatz von fortschrittlichen logistischen Instrumenten ist unverzichtbar für das Funktionieren der sich ändernden Gesellschaft“, erklärt Professorin Cornelia Scott, Prodekanin und MBA Programme Director an der Hochschule Anhalt im Fachbereich Wirtschaft. Die Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Medikamenten sei dafür ein sehr gutes Beispiel. „In Zukunft werden Elemente wie Drohnen für den schnellen Medikamententransport den Menschen in den ländlichen Bereichen eine Alternative bieten.“

Die umfangreichen Fragestellungen, die mit dieser Idee einhergehen, würden von den Studierenden der Hochschule Anhalt in den kommenden Monaten bearbeitet. Das Vorhaben soll dem Lehrstuhl zufolge dem Salzlandkreis nach erfolgreichem Abschluss des Projektes zur Verfügung gestellt werden.

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