Redaktion (allg.)

Die Folgen von Verkehrslärm auf die Gesundheit von Menschen rund um die deutschen Flughäfen Berlin-Brandenburg, Frankfurt/Main, Köln/Bonn und Stuttgart stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojektes. Dabei handelt es sich um die Lärmwirkungsstudie „NORAH“ („Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health“, dt.: Zusammenhänge zwischen Lärmbelästigung, Denkprozessen und Gesundheit).

Im Auftrag der federführenden Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) führt das Duisburger Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum (SUZ) zunächst telefonische Befragungen von zufällig ausgewählten Personen in Wohngebieten rings um die Flughäfen durch.

Die Wissenschaftler wollen so die Auswirkungen von Flug-, Straßen- und Schienenlärm auf die Lebensqualität der betroffenen Wohnbevölkerung beschreiben. Ziel ist es, herauszufinden, wie die Folgen für Lärmbetroffene gemindert werden können.

Die Studie mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird aus öffentlichen Mitteln des Landes Hessen finanziert und durch das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) des Landes Brandenburg unterstützt. Neben der RUB und dem SUZ beteiligen sich mehrere Forschungsinstitutionen aus den Fachbereichen Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaft und Akustik an dem Projekt.

(akw)
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