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Forschung: Kommunikation zwischen Mensch und Maschine

Intelligente Systeme sollen Produktions- und Servicepersonal unterstützen.
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Nadine Bradl

Sieben österreichische Industrie-, Wirtschafts- und Forschungsunternehmen haben ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Ziel sei die Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme, kurz Assist 4.0 genannt, für die Industrie. Das teilt die Knapp AG (Hart bei Graz) mit, die eines der Gründungsmitglieder des Projektes ist. Das Intralogistikunternehmen leitet außerdem zusammen mit AVL List GmbH (Graz), Entwickler von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren sowie Mess- und Prüftechnik, das Projekt. Außerdem nehmen folgende Unternehmen teil: Evolaris Next Level GmbH (Graz), Infineon Technologies Austria AG (Villach), Paris-Lodron-Universität Salzburg, Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH (Salzburg) und Xitrust Secure Technologies (Graz).

Die neuen Assistenzsysteme sollen laut Knapp die Arbeit von Produktions- und Servicemitarbeitern revolutionieren: Ein zentrales Softwaresystem in Kombination mit modernen Endgeräten wie Tablets, Smartphones oder Datenbrillen unterstützen das Personal situationsangepasst mit Informationen und visualisierten Daten. In einer intelligenten Produktion sollen Menschen und Maschinen schließlich so selbstverständlich miteinander kommunizieren wie in einem sozialen Netzwerk. Dafür sollen unter anderem Augmented-Reality-Technologien, Datenbrillen oder Head-up-Displays zum Einsatz kommen.

Bei einer Projektlaufzeit von rund zweieinhalb Jahren soll es bis Ende 2015 einen Prototyp geben, teilt das Intralogistikunternehmen Knapp mit. Das Projekt mit einem Budget von rund drei Millionen Euro wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit 1,8 Millionen Euro gefördert.

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