Forschung: Automatisierung und Digitalisierung im Fokus

Siemens investiert zweistelligen Millionenbetrag.

Mit einem Forschungsverbund wollen Partner aus Industrie und Wissenschaft die Zukunftsfelder „Automatisierung und Digitalisierung“ gemeinsam angehen. Dazu schlossen sich am 15. Juli 2014 die Münchener Siemens AG mit der Technischen Universität München (TUM), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Kaiserslautern, und dem Münchener Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) zusammen.

Innerhalb des Verbundes arbeiten die Forscher künftig gemeinsam an Software und Technologien für die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Weitere Themen seien „Internet der Dinge“, „Cloud-Lösungen“, „IT Sicherheit“ und „Smart Data“. Unter Smart Data verstehe man die Entwicklung neuer Anwendungen aufgrund einer intelligenten Analyse großer Datenmengen. Siemens investiere dafür innerhalb von drei Jahren einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

Zu den in einem ersten Schritt geplanten Forschungsthemen gehören beispielsweise autonome Roboter, die eng mit Menschen interagieren können. Weiterhin sollen Algorithmen zur Smart-Data-Analyse großer Datenmengen erforscht werden, wie sie unter anderem für intelligente Energienetze, die Industrieautomatisierung, sogenannte Smart Cities oder zukünftige Gesundheitssysteme eingesetzt werden können. Auch sich selbst-verwaltende („self-managed“) Cloud-Dienste und die IT-Sicherheit stehen im Fokus.

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