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Fördertechnik: Interroll verzeichnet Gewinn auf Rekordniveau

Ein Umsatzzuwachs bei kleineren und mittleren Projektaufträgen kompensiert die einmaligen Großaufträge aus 2018.

Interroll verkündet einen Nettoumsatz 2019 von 559,7 Millionen Schweizer Franken (521,23 Millionen Euro). (Foto: Interroll)
Interroll verkündet einen Nettoumsatz 2019 von 559,7 Millionen Schweizer Franken (521,23 Millionen Euro). (Foto: Interroll)
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Melanie Endres

Das Unternehmen Interroll konnte das Ergebnis nach einem Rekordvorjahr auch im Geschäftsjahr 2019 halten, das verkündete der Hersteller von Fördertechnik kürzlich. Der Nettoumsatz wurde laut Pressemitteilung mit 559,7 Millionen Schweizer Franken (521,23 Millionen Euro) (plus 0,0 Prozent , in lokalen Währungen plus 2,3 Prozent) erneut erreicht, der Bestelleingang sank erwartungsgemäß auf 546,5 Millionen Schweizer Franken (508,94 Millionen Euro) (minus 7,8 Prozent zum Vorjahr, minus 5,7 Prozent in lokalen Währungen). Der Nettogewinn steigt den Angaben zufolge um mindestens fünf Prozent. Die Gruppe startet eigenen Angaben zufolge zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr 2020.

Einmalige Projektgroßaufträge in 2018

Die im Geschäftsjahr 2018 erhaltenen einmaligen Projektgroßaufträge in den USA konnte Interroll nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2019 durch eine Steigerung im Produktgeschäft und vor allem durch einen Umsatzzuwachs bei kleineren und mittleren Projektaufträgen kompensieren.

Abnehmende Geschäftsdynamik in den Märkten

Der Bestelleingang 2019 liegt Interroll zufolge wie erwartet mit 546,5 Millionen Schweizer Franken (508,94 Millionen Euro) um minus 7,8 Prozent unter dem Vorjahr (minus 5,7 Prozent in Lokalwährung). Neben dem Wegfall bei einmaligen Großaufträgen war laut Pressemeldung im zweiten Halbjahr eine abnehmende Geschäftsdynamik in den Märkten festzustellen. Beim Nettogewinn erwartet Interroll nach Firmenangaben eine Steigerung von mindestens fünf Prozent gegenüber dem Vorjahrswert; beim operativen Cash Flow habe das Unternehmen nochmals zugelegt.

„Unser anhaltend hohes Innovationstempo wie auch unsere globale Marktpräsenz und konsequente Produktivitätsverbesserungen haben trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds zum erfreulichen Resultat im zurückliegenden Geschäftsjahr beigetragen“, erklärt Paul Zumbühl, CEO Interroll Worldwide Group, und ergänzt: „Wir sind zuversichtlich ins neue Jahr gestartet und gehen von einer positiven Dynamik der globalen Märkte für Materialflusslösungen aus.“

Der vollständige Geschäftsbericht 2019 mit dem endgültigen, geprüften Zahlenwerk wird laut Interroll anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am 20. März 2020 in Zürich vorgestellt.

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