Fördertechnik: Interroll stellt vertikalen Quergurtsorter vor

Auf Wunsch kann der neue vertikale Quergurtsorter mithilfe einer modularen und autonomen Maschinensteuerung von Interroll als Plug-and-play-Lösung in Betrieb genommen werden.

Der Sorter bewältigt eine große Vielfalt unterschiedlicher Sortiergüter. (Foto: Interroll)
Der Sorter bewältigt eine große Vielfalt unterschiedlicher Sortiergüter. (Foto: Interroll)
Therese Meitinger

Mit dem Vertical Crossbelt Sorter „MX018V“ richtet sich der Schweizer Intralogistik-Spezialist Interroll an Kurier- und Paketdienstleister, E-Commerce-Anbieter sowie Logistikdienstleister. Der Sorter ermögliche es, eine hohe Warenvielfalt über eine einzige technische Infrastruktur mit einer hohen Anzahl von Endstellen abzuwickeln, wirbt der Anbieter.

Bis zu 14.000 Fördergüter pro Stunde

Bei dem Vertical Crossbelt Sorter MX018V, der den bisherigen vertikalen Quergurtsorter „ST6130“ ablösen soll, wurde nach Herstellerangaben die Fördergeschwindigkeit der Stückgüter auf bis zu 1,8 Meter pro Sekunde gegenüber 1,6 Meter pro Sekunde gesteigert. Zudem wurde demnach die maximale Ausbaulänge von 80 Metern auf 180 Meter erweitert. Mit dem neuen Sorter lassen sich Interroll zufolge hohe Durchsatzraten von bis zu 14.000 Fördergütern pro Stunde erzielen und Güter mit einem Gewicht von bis zu 35 Kilogramm transportieren.

Dabei bewältige der Sorter eine große Vielfalt unterschiedlicher Sortiergüter – von Kartons, Päckchen, Maxibriefen, Versandtaschen bis zu Polybags und mehr, heißt es. Der Einsatz von energieeffizienten Getriebemotoren ermögliche einen geringen Energiebedarf im Vergleich zu konventionellen Sorterantrieben.

Auf Wunsch kann der neue vertikale Quergurtsorter mithilfe einer modularen und autonomen Maschinensteuerung von Interroll als Plug-and-play-Lösung in Betrieb genommen und von den Systemintegratoren an das jeweilige Warenmanagementsystem vor Ort angebunden werden. Durch die Möglichkeit, die Quergurtwagen an jedem beliebigen Punkt zu wechseln und die Bänder individuell zu tauschen, reduziere sich bei der neuen Lösung auch der Wartungsaufwand, gibt Interroll an.

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