Fördertechnik: Ein Fluss aus loser Fracht

Der „BulkLoader“ Teleskopförderer des dänischen Unternehmens Caljan soll einfaches und schnelles Beladen ermöglichen.

Der BulkLoader in Aktion. (Foto: Caljan)
Der BulkLoader in Aktion. (Foto: Caljan)
Therese Meitinger

Der „BulkLoader“ Teleskopförderer des dänischen Unternehmens Caljan adressiert den Engpass, der häufig entsteht, wenn Pakete lose aus dem Sortiersystem ankommen. Er soll aus großen Mengen 3D-Schüttgutpakete einen gleichmäßigen Fluss loser Fracht genieren und so einfaches und schnelles Beladen ermöglichen, wie es in einer Pressemitteilung vom 26. Oktober heißt.

Um größere Mengen Pakete und Stückgut abwickeln zu können, benötigen alle Teile des Sortier- und Verteilungssystems ähnliche Kapazitäten. Der Caljan BulkLoader ermögliche dies, da Waren, die das Sortiersystem verließen, über eine Rutsche oder einen Trichter auf das hintere Ende des Teleskopförderers gelangten, so der Anbieter. Mehrere Transportbänder trennen demnach das 3D-Schüttgutvolumen in einen besser handhabbaren 2D-Warenstrom.

Ware bleibt auf dem Band

Ein über dem Förderband aufgehängter Vorhang und speziell entwickelte, über die gesamte Länge des Teleskopförderers angebrachte Erhöhungen halten nach Anbieterangaben die Ladung auf dem Band, sodass Unfälle – und Beschädigungen der Ladung – vermieden werden.

Die Erhöhungen, die am hinteren Ende des Förderbands am höchsten sind, sind laut Caljan ein integraler Bestandteil des BulkLoaders. Wenn die Anlage nicht in Betrieb ist, werden die Schutzvorrichtungen ordentlich zusammen mit dem Teleskopförderer eingefahren. Die Sicherheit der Bediener sei gewährleistet, denn es gebe keine Quetschbereiche, so Caljan. Es seien auch keine Absperrungen erforderlich.

Das Design des BulkLoaders basiert laut Anbieter auf der bewährten Technologie der Caljan Teleskopförderers. Wenn das Paketvolumen schwanke, könne sich Fracht entlang des Förderbands ansammeln, sodass mehrere Türen von nur einer Person bedient werden können.

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