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Redaktion (allg.)

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist kürzlich eine „Forschungsfabrik“ für die Kleinserien-Produktion von Lithium-Ionen-Zellen angelaufen. In der 1.500 m² großen Produktionshalle auf dem „Campus Nord“ des KIT arbeitet ein Wissenschaftlerteam im Projekt „Competence E“ an neuen Verfahren für eine kostengünstigere Produktion von noch leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Zellen. Das soll einen flächendeckenden Einsatz der Technologie in Elektrofahrzeugen und stationären Speichern ermöglichen.

Von den Ergebnissen könnten beispielsweise auch Maschinenbauer wie Staplerhersteller profitieren. Unternehmen wie etwa Toyota Material Handling, Jungheinrich und Linde setzen bereits seit einiger Zeit auf Lithium-Ionen-Technologie in handgeführten Geräten. Diese und andere Hersteller wollen diesen Bereich künftig weiter ausbauen.

Bereits im Jahr 2012 haben die Karlsruher Forscher die erste Anlagentechnik gekauft, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi). Unterstützt werden die Arbeiten darüber hinaus von Partnern aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau, darunter die Stuttgarter M+W Group GmbH. Weitere Partner werden gesucht, etwa für die Produktionsinfrastruktur, gemeinsame Entwicklungen oder für die Auftragsforschung.

Kooperierenden Firmen will das KIT dann Lizenzen für wirtschaftlich vielversprechende Produktionsverfahren anbieten. Zuvor wollen die Forscher neue Technologien entwickeln und in größeren Stückzahlen bis zur Produktionsreife testen.

(akw)
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