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Flurförderzeuge: Ausgelegt für Gemüse-Logistik

Die Gemüsefabrik Bonduelle setzt in Polen 40 Yale-Stapler ein.

Der Fuhrpark von Bonduelle wurde speziell auf die Umgebung angepasst. (Foto: Yale)
Der Fuhrpark von Bonduelle wurde speziell auf die Umgebung angepasst. (Foto: Yale)
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Melanie Endres

Die Gemüsefabrik von Bonduelle in Gniewkowo in Polen setzt in ihrem Fuhrpark 40 Stapler des Flurförderfahrzeuge-Herstellers Yale Europe Materials Handling ein. Im Rahmen eines Langzeit-Mietvertrags wird der Fuhrpark vom lokalen Yale-Händler Emtor zur Verfügung gestellt. Jährlich werden laut Yale in Gniewkowo rund 30.000 Tonnen Gemüse verarbeitet.

Waschen, Blanchieren und Gefrieren

Der Verarbeitungsprozess bestehe aus Waschen, Blanchieren und Gefrieren, weshalb die Mietstapler der Meldung zufolge an die Betriebsumgebung angepasst werden mussten. Die Arbeitsbedingungen variieren demnach zwischen einer Kühlumgebung von null bis vier Grad Celsius bis hin zu speziellen Kühlhäusern, in denen die Temperatur auf bis zu minus 18 Grad Celsius sinken kann. Damit Stapler und Fahrer auch unter solchen Bedingungen einwandfrei arbeiten können, verfügen die eingesetzten Stapler über eine geschlossene Kabine mit beheizbaren Scheiben mit Doppelverglasung, doppelschaliger Isolierung und thermostatisch geregelter Heizung.

Anpassung an schmale Gänge

Zudem sind die Gänge im Lager der Gemüsefabrik extrem schmal, heißt es in der Pressemitteilung. Daher mussten die Stapler, dieses Bereichs verschlankt werden. Eigens konzipierte schmalere Stapler nach Anforderungen des polnischen Amtes für Technische Überwachung würden eingesetzt, so der Logistics and Supply Chain Director von Bonduelle Paweł Łyczywek.

Sieben Tage die Woche

Des Weiteren mussten Elektrostapler des Fuhrparks an den Dreischichtbetrieb an sieben Tagen die Woche angepasst werden. Vereinheitlicht wurde ein System für die seitliche Batterieentnahme eingesetzt. Das spare Zeit und erhöhe zudem die Sicherheit des Vorgangs, hieß es. Da die am intensivsten genutzten Stapler zeitweise bis zu 15.000 Tonnen Last im Jahr transportieren müssen, sei für diese Fahrzeuge eine kürzere Mietdauer von nur drei Jahren statt fünf angesetzt. Ein eigener Mechaniker und die Verfügung von Ersatzstaplern maximieren die Effizienz des Fuhrparks, so Łyczywek.

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