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Fashionlogistik: Zara setzt auf Ship-from-Store

Fast-Fashion-Anbieter möchte mit dem Schritt die Verkaufszahlen steigern.
Fashionkonzern Zara bietet demnächst in 2.000 seiner stationären Geschäfte weltweit einen Ship-from-Store-Service an. (Foto: Inditex)
Fashionkonzern Zara bietet demnächst in 2.000 seiner stationären Geschäfte weltweit einen Ship-from-Store-Service an. (Foto: Inditex)
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Sandra Lehmann

Das spanische Modeunternehmen Zara, das zur Textilgruppe Inditex gehört, möchte den Versand von Onlinebestellungen zukünftig auch von rund 2.000 seiner stationären Geschäfte aus ermöglichen. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner Onlineausgabe vom 31. Juli 2018. Demnach soll der Service bis zum Ende dieses Jahres in rund 48 Ländern verfügbar sein.

Schnellere Lieferung

Wie Inditex-Konzernchef Pablo Isla nach Angaben des Nachrichtenmagazins bereits im Juni verkündete, sollen mit diesem strategischen Schritt Kundenbestellungen zukünftig schneller und serviceorientierter abgewickelt werden können. Zudem sollen Out-of-Stock-Situationen im Onlinebereich vermieden werden. Ist ein bestimmtes Produkt nicht mehr im Zara-Warenlager verfügbar, kann zukünftig auf die Bestände eines Geschäfts zugegriffen werden, dass sich in räumlicher Nähe zum Besteller befindet.

Überkapazitäten und Fehlbestände vermeiden

Laut dem Wall Street Journal soll die Maßnahme des Fast-Fashion-Anbieters gleich mehrere Herausforderungen auf einmal lösen. Zum einen möchte der Konzern damit das eigene Warenmanagement und die Logistik flexibler gestalten und Über- sowie Unterkapazitäten vermeiden. Zum anderen möchte man dem Nachrichtenmagazin zufolge die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Unternehmen wie Amazon und Asos steigern, die vor allem im Bereich der Liefergeschwindigkeit neue Maßstäbe setzen würden. In die Verquickung von Online- und Offline-Bestandsmanagement investiert Zara nach eigenen Angaben bereits seit einiger Zeit.

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