Fashionlogistik: So gelingt die Kreislaufwirtschaft

Die Titelstory der Juni-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE beleuchtet Ansätze der Kreislaufwirtschaft für die Fashionindustrie.

Wie in der Modelogistik Kreislaufmodelle etabliert werden können, zeigt die Titelstory der Juni-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE. (Grafik: HollyHarry/AdobeStock)
Wie in der Modelogistik Kreislaufmodelle etabliert werden können, zeigt die Titelstory der Juni-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE. (Grafik: HollyHarry/AdobeStock)
Sandra Lehmann

Die Fashionindustrie ist der zweitgrößte globale Umweltsünder. Besonders der Ausstoß von CO2 durch die Herstellung und die Distribution von Kleidung ist nach Angaben der norwegischen Klassifikationsgesellschaft DNV sehr hoch. Laut einer aktuellen Studie des Unternehmens ist der Bekleidungssektor allein für vier Prozent der in die Atmosphäre abgegeben Treibhausgase verantwortlich. Zudem sei dieser Wirtschaftszweig einer der Hauptverursacher von Mikrofasern aus Plastik, die in die Ozeane gelangen. Dabei wird ein nicht unerheblicher Teil der Kleidung, die in Deutschland angeschafft wird, gar nicht oder nur selten getragen, wie das Bundesumweltministerium herausfand. Demnach liegt der Anteil der ungenutzten Fashionartikel bei rund 40 Prozent. Vieles davon landet früher oder später auf dem Müll. Global kommen auf diese Weise 17 Millionen Tonnen Textilabfälle zusammen, die auf Deponien verwertet werden müssen.

Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen, soll nach dem Willen der EU-Kommission ab 2030 in der Europäischen Union nur noch Kleidung verkauft werden, die länger haltbar ist, deren Fasern wiederverwertbar sind und die ohne Mikroplastik auskommt. Ziel sei es, einen Kreislauf für Modewaren zu etablieren, die dazu beiträgt, dass weniger Bekleidung im Müll landet.

Wie Kreislaufmodelle umgesetzt werden können, welche Herausforderungen dabei warten und warum nicht nur Unternehmen und Logistikdienstleister in der Pflicht sind, lesen Sie in der Titelstory der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 6/2022, die am 20. Juni erschienen ist.

Gelungene Rückkehr der LogiMAT

Nach der LogiMAT 2019 mussten Besucher und Aussteller fast 1.200 Tage warten. So lange dauerte es schließlich, bis Messechef Michael Ruchty am 31. Mai die 2022er-Ausgabe der Intralogistik-Leistungsschau in Stuttgart eröffnete. Doch die coronabedingte Zwangspause tat der Relevanz der LogiMAT als physischer Messe keinen Abbruch.

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