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Fachtagung: Aachener ERP-Tage erkunden Menschen in der Digitalisierung

Die diesjährige Ausgabe der Fachveranstaltung stand unter dem Motto „Smart Operations“.

Über den Dächern von Aachen nutzten die Veranstaltungsbesucher den Abend des ersten Veranstaltungstages zum Netzwerken. (Foto: mika-photography.com)
Über den Dächern von Aachen nutzten die Veranstaltungsbesucher den Abend des ersten Veranstaltungstages zum Netzwerken. (Foto: mika-photography.com)
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Therese Meitinger

Die Aachener ERP-Tage 2019 gingen am 5. und 6. Juni bereits in ihre 26. Runde. 2019 zog die vom FIR-Forschungsinstitut an der RWTH Aachen ausgerichtete Fachtagung zur prozess- und ressourcenorientierten Unternehmenssteuerung dabei nach Veranstalterangaben rund 170 Unternehmensvertreter an. Vorträge, Best Practices und begleitende Ausstellung griffen aktuelle Trends, Auswirkungen und Perspektiven der digitalisierten Auftragsabwicklung auf. Wie auch die Diskussion mit Experten aus Industrie und Forschung standen sie unter dem Motto „Smart Operations – Vordenken. Gestalten. Umsetzen“.

Schon zu Beginn der Veranstaltung machte Jan Reschke, Bereichsleiter Produktionsmanagement am FIR, deutlich, dass er unter „Smart Operations“ nicht nur rein operative Aspekte der Auftragsabwicklung verstehe; vielmehr beeinflussten die als ganzheitlicher, lernender Prozess die Bereiche Planung, Steuerung und IT-Infrastruktur über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Arbeitszeiterfassung als Herausforderung

Vorträge und Best Practices der Industrievertreter beschäftigten sich unter anderem mit Data Mining, MES, Machine Learning und Blockchain, denen hohes Optimierungspotenzial auf dem Weg zur Operational Excellence beigemessen wurde. Nach übereinstimmender Referentenmeinung stehe bei aller Digitalisierung und Automatisierung der Mensch weiterhin im Mittelpunkt. So sei beispielsweise die Erfassung der menschlichen Arbeitszeit und die damit verbundene Bestimmung valider Planzeiten gleichzeitig Voraussetzung und eine der größten Herausforderungen für smarte Produktionsumgebungen, hieß es vonseiten des Veranstalters.

„Smart Operations gelingen nur durch das Zusammenspiel von Mensch, Software und System. In Entscheidungssituationen kann nur durch die Kombination aus implizitem Wissen mit system- oder technologiebasierten Daten und Informationen die situativ bestgeeignete Lösung gefunden werden“, betonte auch FIR-Geschäftsführer Prof. Dr. Volker Stich in seinem Veranstaltungsresümee. Dabei stehe insbesondere der Mensch als Träger des Erfahrungswissens im Mittelpunkt, um die Prozesse der Zukunft unter Einsatz geeigneter Methoden wie KI, Blockchain und Process Mining wirklich nachhaltig intelligent zu gestalten.

Zum Abschluss der ERP-Tage 2019 stand auch der Termin für das kommende Jahr bereits fest: Vom 17. bis 18. Juni 2020 wollen sich Vertreter aus Industrie, Forschung und Verbänden erneut in Aachen treffen.

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