FACHPACK 2021: Packaging by Quadient mit neuer Verpackungsmaschine

Das niederländische Unternehmen zeigt in Nürnberg unter anderem seine Anlage „CVP Everest“.

Packaging by Quadient zeigt auf der FACHPACK 2021 die neue Verpackungsmaschine CVP Everest. (Foto: Packaging by Quadient)
Packaging by Quadient zeigt auf der FACHPACK 2021 die neue Verpackungsmaschine CVP Everest. (Foto: Packaging by Quadient)
Sandra Lehmann

Der Verpackungsmaschinenhersteller Packaging by Quadient zeigt auf der FACHPACK 2021 (28. bis 30. September in Nürnberg) das Leistungsspektrum und Anwendungsbeispiele mit der neuen automatisierten Verpackungsanlage „CVP Everest“. Das gab das Unternehmen mit Sitz im niederländischen Drachten im Rahmen einer Pressemeldung bekannt. Die 2020 auf den Markt gekommene Lösung vermisst, schneidet, faltet, verklebt und etikettiert nach Herstellerangaben bis zu 1.100 maßgeschneiderte Transportkartons pro Stunde. Mit der Anlage richte sich Packaging by Quadient an Versender mit einem hohen Paketvolumen. Mit im Messegepäck hat das Unternehmen auch die kleinere Schwester der Lösung, die „CVP Impack“. Sie produziere bis zu 500 passgenaue Pakete pro Stunde und eigne sich vor allem für mittelständische Unternehmen. Bereits ab einem Versandvolumen von 800 Paketen pro Tag ergebe sich ein guter Business Case.

„Immer mehr Verbraucher ärgern sich über zu große Pakete, in denen viel Luft verschickt wird. Das ist weder nachhaltig noch kostengünstig. Versender, die passgenaue Transportpakete verschicken, machen nicht nur ihre Kunden glücklich. Sie sparen auch Geld und schonen die Umwelt. Auch Nachfrageschwankungen und der zunehmende Arbeitskräftemangel sprechen für den Einsatz intelligenter, automatisierter Verpackungsanlagen”, betont Claus Weigel, International Senior Sales Manager der DACH-Region bei Packaging by Quadient.

Der Hersteller entwickelte die CVP-Serie nach eigenen Angaben für die individuelle Automatisierung des gesamten Verpackungsprozesses. Die Maschinen könnten individuell an Kundenbedürfnisse angepasst werden. Zu Beginn des Vorgangs stehe ein 3D-Scanner, der die starren oder flexiblen Produkte exakt vermisst. Auf Grundlage der generierten Informationen wird vollautomatisch ein Karton, der mit einem kundenindividuellen Branding versehen sein kann, ausgeschnitten, gefaltet, geschlossen, verklebt und etikettiert. Der gesamte Vorgang dauere nur drei Sekunden. Für die Zufuhr der bestellten Produkte werden ein oder zwei Mitarbeiter benötigt. Je nach Situation könne eine CVP Everest zahlreiche Verpackungsstationen ersetzen. Darüber hinaus böten die Anlagen Vorteile hinsichtlich des Materialverbrauchs und des Transportvolumens der fertigen Sendungen:

  • Mehr Produktivität und niedrigere Lohnkosten: Eine CVP Everest ersetze bis zu 20 manuelle Verpackungsstationen.
  • Weniger Transportvolumen und geringere Transportkosten: Im Schnitt könne das Versandvolumen mithilfe der passgenauen Transportkartons um 50 Prozent reduziert werden.
  • Nachhaltige Prozesse: Wer statt Standardkartons passgenaue Pakete für den Warenversand einsetzt, spart laut Quadient bis zu 30 Prozent Wellpappe und transportiert deutlich weniger Luft. Füllmaterial kann oft komplett vermieden werden.

„Kunden schätzen unsere Zuverlässigkeit, weil wir über viele Jahre Erfahrungen gesammelt haben. Unsere Lösungen sind seit mehr als sieben Jahren in zwölf Ländern im Einsatz”, so Weigel.

In der DACH-Region setzten zahlreiche neue Kunden auf die Lösungen des Unternehmens, darunter auch mittelständische Versender wie SportOkay.com in Österreich und DeinDeal.ch in der Schweiz. Halle 4, Stand 135

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