FACHPACK 2021: Messe fällt wegen Corona kleiner aus

Rund 700 Austeller sind aktuell für die Leistungsschau angemeldet.

Leitthema der FACHPACK 2021 ist umweltgerechtes Verpacken. (Foto: NürnbergMesse)
Leitthema der FACHPACK 2021 ist umweltgerechtes Verpacken. (Foto: NürnbergMesse)
Sandra Lehmann

691 Aussteller in sieben Hallen – diesen aktuellen Anmelde- und Vorbereitungsstand für die FACHPACK (28. bis 30. September 2021 in Nürnberg) verkündete die NürnbergMesse, Veranstalter der europäischen Verpackungsleistungsschau, im Rahmen ihrer traditionellen Fachpressekonferenz am 6. Juli. „Wir befinden uns durch die Coronapandemie in einem Ausnahmejahr. Aber auch, wenn uns 2021 ein paar Austeller fehlen und die FACHPACK insgesamt etwas kleiner ausfällt als gewohnt, so werden wir auch in diesem Jahr die komplette Bandbreite der Verpackungswirtschaft von den Verpackungsstoffen bis hin zu den Verpackungsmaschinen abdecken“, sagte Heike Slotta, Executive Director Exhibitions der NürnbergMesse während der Pressekonferenz, die rein virtuell stattfand.

Digitale Erweiterung der Messe

Für die Leistungsschau, die 2021 unter dem Leitthema „Umweltgerechtetes Verpacken“ steht, werden nach Angaben der Macher insbesondere Besucher aus dem DACH-Wirtschaftsraum sowie aus den Nachbarländern erwartet. Unter den Ausstellern befinden sich Unternehmen aus insgesamt 30 Ländern – vor allem Firmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien werden ihre Produkte nach Angaben der Messegesellschaft vor Ort präsentieren. Wer nicht anreisen könne, habe ab diesem Jahr aber auch die Möglichkeit über die neuentwickelte Plattform „myFACHPACK“ virtuell an der Messe teilzunehmen und etwa seine Lösungen digital zu präsentieren. Darüber hinaus soll das neue Tool die Reichweite von Ausstellern verlängern, Matchmaking unter Besuchern sowie zwischen Anbietern und Interessierten ermöglichen und die Gelegenheit für Wissenstransfer bieten. Dafür werden etwa alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms via Livestream im Netz übertragen und sind auch nach dem Ende der Messe noch längere Zeit abrufbar. Das Tool soll die Leistungsschau nach Angaben der Macher auch über das Jahr 2021 hinaus begleiten und fester Bestandteil der Leistungsschau werden.

Auch hinsichtlich des Rahmenprogramms hat man in Nürnberg aufgestockt, wie der neue Director FACHPACK, Philip Blass, erläuterte. Soll sich in den beiden traditionellen Formaten PACKBOX (Halle 7) und TECHBOX (Halle 3C) alles um das Leitmotto sowie um tagesaktuelle Themen drehen, hat die NürnbergMesse nach Eigenangaben nun eine dritte Bühne speziell für Aussteller und Jungunternehmen geschaffen. In der INNOVATIONBOX in Halle 4 sollen im September sowohl Produktpräsentationen als auch Start-up-Pitches stattfinden. Darüber hinaus gäbe es auch 2021 Gemeinschaftsstände von Verbänden, Unternehmen sowie zu bestimmten Themen. Darüber hinaus werden im Rahmen der Leistungsschau insgesamt vier Awards vergeben. Neben dem Deutschen Verpackungspreis, sollen in Nürnberg auch der Sustainability Award sowie die Förderpreise für studentische Leistungen der TU Dresden verleihen werden. Zudem werden die Gewinner der PackPinChallenge ausgezeichnet.

Abseits des Rahmenprogramms gab Blass auch erste Einblicke in den Trendradar Verpackung 2021, der am 21. Juli erscheint und im Rahmen der Leistungsschau vorgestellt wird. Wie der Messe-Verantwortliche mitteilte, kommen die drei Toptrends in diesem Jahr – Erhöhung des Rezyklateinsatzes, Monomaterialien sowie ressourcenschonende Verpackung – alle aus dem Nachhaltigkeitsspektrum. Daneben spielten aber auch die Thema Circular Economy, E-Commerce optimiertes Verpackungsdesign sowie IoT und künstliche Intelligenz in der Produktion eine wichtige Rolle für die Verpackungswirtschaft.

Hygiene- und Sicherheitskonzept

Um vor Ort die Sicherheit aller Aussteller und Besucher zu gewährleisten, hat die Messegesellschaft nach Eigenangaben ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Dazu zählten ein modernes Belüftungssystem, Desinfektion und Reinigung, Maskenpflicht, Sicherheitsabstände, Online-Ticketing sowie ein digitales Leitsystem, um Besucherströme besser steuern zu können. Zutritt haben laut NürnbergMesse geimpfte, negativ getestete und vom Coronavirus genesene Personen.

Printer Friendly, PDF & Email