Fachmesse: Hypermotion setzt 2021 auf hybrides Veranstaltungskonzept

Im Fokus der Leistungsschau stehen die Themen Hyperloop, intelligente Supply Chains, urbane Logistik und Mobilität sowie alternative Antriebe.

Die Hypermotion 2021 verfolgt ein hybrides Messekonzept: Die Ausstellungen und Konferenzen finden auf dem Messegelände in Frankfurt statt, können aber auch über eine digitale Plattform mitverfolgt werden. (Foto: Messe Frankfurt)
Die Hypermotion 2021 verfolgt ein hybrides Messekonzept: Die Ausstellungen und Konferenzen finden auf dem Messegelände in Frankfurt statt, können aber auch über eine digitale Plattform mitverfolgt werden. (Foto: Messe Frankfurt)
Sandra Lehmann

Die Messe Frankfurt Exhibition GmbH hat am 28. Juli im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz das Konzept für die Hypermotion 2021 vorgestellt, die vom 14. bis 16. September dieses Jahres gemeinsam mit der Automechanika in Frankfurt am Main sowie digital stattfinden soll. Das hybride Veranstaltungskonzept, das ein Live-Angebot auf dem Messegelände Frankfurt sowie einen Onlineteil umfasst, soll nach Angaben der Macher einen Mix aus Leistungsschau und Konferenzen abbilden. Im thematischen Fokus stünden in diesem Jahr Trends und Innovationen aus den Bereichen Hyperloop, Urbane Logistik und Mobilität, alternative Antriebe sowie intelligente Lieferketten. Innerhalb dieser vier Bereiche möchten die Veranstalter vor Ort und im Internet Diskussionen ermöglichen sowie Unternehmen, Start-ups, Anwendern und Investoren einen Rahmen zum Netzwerken und zum gegenseitigen Austausch zur Verfügung stellen.

Neues Konferenzkonzept

Dazu hat die Messe Frankfurt nach eigenen Angaben das Konferenzprogramm neu aufgesetzt. Neben den bereits bestehenden Formaten „smc – Smart Mobility and Green Cities Conference“ sowie dem „Hypermotion Lab“, sind 2021 die „scalex – Supply Chain + Logistics Excellence Conference“ sowie die „hyperloop conference“ neu im Portfolio. Alle vier Veranstaltungen, die sich jeweils auf die vier Kernthemen der Messe beziehen, sollen Podiumsdiskussionen, Vorträge, Tech Talks, Think Tanks sowie Start-up Pitches beinhalten und sich gegenseitig ergänzen.

Darüber hinaus plant der Veranstalter nach eigenen Angaben innerhalb der Fokusthemen unterschiedliche Talkformate und weitere Messeelemente. So sind etwa für den Bereich Hyperloop ein branchenübergreifendes Speed-Networking und sogenannte Masterclasses zur Vertiefung von Themen vorgesehen. Für den Schwerpunkt Urbane Logistik- und Mobilität konfiguriere der Veranstalter derzeit einen Future Mobility Park mit Erlebnisparcours. Das Thema alternative Antriebstechnik werde durch das Talkformat „Energy4Mobility“ im Hypermotion Lab sowie durch einen Future Mobility Marktplatz ergänzt. Im Bereich intelligente Lieferketten plant die Messe Frankfurt nach eigenen Angaben das „Trans4Log Lab“ in Kooperation mit der Logistics Alliance Germany und einen Smart Logistics Marktplatz.

Synergien mit der Automechanika heben

Im Zuge dieses Konzepts möchte die Messe Frankfurt auch Synergien mit der Automechanika heben, die erstmals zeitlich und räumlich mit der Hypermotion zusammen stattfindet. So solle unter andrem der Mehrwert digitaler Lieferketten und virtueller logistischer Produkte für den After-Sales- Automotive Markt deutlich hervorgehoben werden. Darüber hinaus sei der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Plattform geplant, auf der Unternehmen ihre Produkte präsentieren und mittels digitalen Matchmakings neu Kontakte knüpfen können. Darüber hinaus biete die Plattform die Möglichkeit via Eins-zu Eins-Videos zu kommunizieren und durch Livestreams interaktiv an den Konferenzen teilzunehmen.

Für den Besuch auf dem Messegelände in Frankfurt gibt es dem Veranstalter zufolge sowohl für die Hypermotion als auch für die Automechanika ein umfassendes Hygienekonzept, dass die Messe Frankfurt nach Eigenangaben bereits im Juli bei mehreren Veranstaltungen umgesetzt hat.

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