Fachmesse: Gefahrgut // Gefahrstoff setzt auf direkten Austausch

Die GGS-Besucher sollen ihr Ticket in diesem Jahr ausschließlich digital über den Online-Ticketshop auf der Website der Fachmesse erhalten.

Wie 2019 wollen die Veranstalter der Fachmesse Gefahrgut // Gefahrstoff Besuchern auch 2020 ein unmittelbares Erlebnis ermöglichen. (Foto: Leipziger Messe)
Wie 2019 wollen die Veranstalter der Fachmesse Gefahrgut // Gefahrstoff Besuchern auch 2020 ein unmittelbares Erlebnis ermöglichen. (Foto: Leipziger Messe)
Therese Meitinger

Die dritte Ausgabe der GGS – Fachmesse Gefahrgut // Gefahrstoff (GGS) findet vom 24. bis 26. November 2020 auf der Leipziger Messe statt. Gerade in den momentan herausfordernden Zeiten sei die GGS eine Plattform, auf der sich Anbieter und Anwender im Direktkontakt über die neuesten Entwicklungen der Gefahrgut- und Gefahrstofflogistik informieren und austauschen könnten, heißt es vonseiten des Leipziger Messe. Zahlreiche Aussteller sollen auf der GGS 2020 Lösungen, Produkte und Dienstleistungen präsentierten. Ein Hygienekonzept zum Gesundheitsschutz aller Aussteller, Besucher, Referenten und Mitarbeiter wurde nach Veranstalterangaben von der Leipziger Messe erarbeitet und von der zuständigen Behörde genehmigt. Hinzu kommt ein praxisorientiertes Fachprogramm.

„Die Branche entwickelt auch in den derzeit herausfordernden Zeiten neue Produkte, Lösungen und Leistungsangebote. Daher ist es sehr wichtig, den aktuellen Trends eine Plattform zu bieten und endlich wieder Live-Erlebnisse für die Branche zu schaffen. Die GGS im November dieses Jahres ermöglicht genau das und will damit auch zur Belebung der Konjunktur beitragen“, sagt Projektdirektor Matthias Kober.

Zu den bekannten Ausstellern der bevorstehenden GGS zählen laut Leipziger Messe unter anderem Asecos, Dachser, Denios, DGM Deutschland, Linde Material Handling, Prodinger, Protectoplus Lager- und Umwelttechnik, Rainer Ladungssicherungstechnik, Richter & Heß Industrie- und Gefahrgutverpackung, Stöbich technology und der TÜV Rheinland.

Neben den zahlreichen Wiederbeteiligungen konnten dem Veranstalter zufolge auch verschiedene Neuaussteller gewonnen werden: So zeigen zum Beispiel Bluhm Systeme, Cordstrap, Expresso, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, MPM Deutschland, Schoeller Allibert Swiss und Vetter Industrie erstmals ihre Neuheiten im Rahmen der GGS. Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der Messe interessieren, können sich weiterhin anmelden.

Hygienekonzept und Fachprogramm

Das von der Leipziger Messe erarbeitete Hygienekonzept, das auch für die GGS angewendet wird, wurde dem Veranstalter zufolge vom Gesundheitsamt der Stadt Leipzig bereits genehmigt. Das Hygienekonzept der Leipziger Messe beruhe auf drei zentralen Bausteinen, heißt es: die Abstandswahrung von 1,5 Metern, die Einhaltung der Hygieneregeln und die Nachverfolgbarkeit der Kontakte. Die GGS-Besucher sollen ihr Ticket in diesem Jahr ausschließlich digital über den Online-Ticketshop auf der Website der Fachmesse erhalten. Im Rahmen des Online-Ticketkaufs erfolgt eine Teilnehmerregistrierung, um die Rückverfolgbarkeit von Kontakten zu gewährleisten.

Zum Ausstellungsangebot kommt auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Fachprogramm mit praxisorientierten Beiträgen hinzu, die Impulse für die Branche setzen sowie zum Networking einladen sollen. Inmitten des Messegeschehens in Halle 2 sollen Kurzvorträge im Offenen Forum und Produktpräsentationen im Aktionszentrum einladen.

Der Gefahrgutverband Deutschland (GGVD), der ideelle Träger der GGS, gestaltet laut Veranstalter täglich wechselnde Vortragsblöcke zu aktuellen Themen der Gefahrgutlogistik. Am 24. November werden unter anderem die kommenden Neuerungen der ADR 2021 vorgestellt. Der zweite Messetag beschäftigt sich beispielsweise mit der Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern. Am letzten Messetag steht „Gefahrgut mit der Post“ neben weiteren Vorträgen auf dem Programm. Zusätzlich führt der GGVD seine Mitgliederversammlung am 25. November als Präsenzveranstaltung auf der GGS in Leipzig – und auch online – durch.

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